Kombiticket: Monumentalkomplex Domplatz von Pisa

Kombiticket: Monumentalkomplex Domplatz von Pisa

Entdecken Sie die Schönheiten der Piazza dei Miracoli, jenseits des „Schiefen Turms von Pisa“!

Begegnung zwischen Himmel und Erde.

Der Domplatz von Pisa, besser bekannt als der „Platz der Wunder“ (Piazza dei Miracoli), besteht sowohl aus einem einzigartigen Ensemble von vier monumentalen Gebäuden, (neben dem Turm gibt es die Kathedrale, das Baptisterium und den Monumentalfriedhof) als auch aus zwei außergewöhnlichen Sammlungen - dem Sinopien-Museum und dem Museum der Kathedrale. Alle Monumentalbauten sind eng verknüpft durch ein einzigartiges Konzept, ein Symbol der christlichen Allegorie, ein Dialog zwischen Himmel und Erde, der seit einem Jahrtausend die Kultur dieser Seefahrerrepublik prägt.

 

Das Kombiticket für den Domplatz von Pisa gibt Ihnen Zugang zu den folgenden Museen und Denkmälern:

  • Kathedrale
  • Baptisterium
  • Monumentalfriedhof
  • Sinopien-Museum
  • Museo dell’Opera / Museum der Kathedrale **

Achtung: Eintrittskarte für den Schiefen Turm ist nicht inbegriffen; Sie können sie separat kaufen, indem Sie hier klicken.

** Museo dell’Opera / Museum der Kathedrale bleibt wegen Restaurierungsarbeiten vom 17. Mai 2014 geschlossen. Vorhergesehene Dauer: zwei Jahre.

 

WICHITGE HINWEISE:

  • ACHTUNG! Zugang zu den Museen und Denkmälern erhalten nur Kunden, die den von uns ausgestellten Ticket, ausgestellt von der OPERA DELLA PRIMAZIALE PISANA, vorweisen.
  • Hinweis: Der Besuch wird frühestens 45 Tage vor dem Termin bestätigt. Ihre Buchung garantiert Ihnen also die Aufnahme auf die Warteliste und die Lieferung des tickets, sobald wir ihn vom aus ­Turm Management erhalten.
  • Die Kreditkartenzahlung erfolgt am Arbeitstag nach der Reservierung.
  • Der Besuch der Kathedrale ist mit dieser Eintrittskarte frei. Jedes gekaufte Ticket enthält automatisch Ihre kostenlose Eintrittskarte für den Besuch der Kathedrale ohne bestimmten Zeitpunkt. Das Gratisticket für einen Besuch der Kathedrale ALLEIN zu einem bestimmten Zeitpunkt ist ausschließlich an der Kasse vor Ort erhältlich. Die Kathedrale ist in erster Linie ein Ort des Gebetes, Besucher sollten sich daher mit Respekt für den Ort und die Menschen kleiden und verhalten.
  • Reservierungen müssen mindestens 15 Tage vor dem Datum des Besuchs erfolgen.
  • Kinder im Alter von bis zu 10 Jahren haben freien Eintritt, sofern sie von einem Erwachsenen begleitet werden. Kinder im Alter ab 10 Jahren benötigen ein gewöhnliches Vollpreis-Ticket.
  • Der Eintritt ist frei für Besucher mit Behinderungen, gegen Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung, die die Behinderung bestätigt.

 

Öffnungszeiten:

  • Januar, Februar und März: von 09:00 bis 18:00 Uhr
  • Von April bis September: von 09:00 bis 20:00 Uhr
  • Oktober und vom 25. Dezember bis 6. Januar: von 09:00 auf 19:00 Uhr
  • November und Dezember: von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
  • Vom 17. Juni bis 31. August: besondere Nachtöffnung des Turms bis 22:00 Uhr; am 16. Juni schließt der Turm um 16:30 Uhr.

Letzter Einlass bis 30 Minuten vor Schließung.

Die Kathedrale öffnet ihre Tore um 10:00 Uhr.

Das Ticket zum Turm ist zeitgebunden, bitte kontrollieren Sie Ihren bestätigten Besuchszeitpunkt auf Ihrem Ticket.

Aus Gründen der Sicherheit oder der öffentlichen Ordnung sind Änderungen der Öffnungszeiten vorbehalten und auch Teilbereiche können jederzeit ohne Vorankündigung geschlossen werden.

 

Sie werden gebeten, vor Beginn des Besuchs Taschen oder Gepäck bei der Garderobe zu hinterlegen.

> Wichtiger Hinweis: der Zeitpunkt, den Sie bei der Bestellung wählen, ist der Zeitpunkt der Öffnung am ausgewählten Tag. Ihr Ticket ist gültig für jeweils 1 (einen) Zugang zu den gewählten Sehenswürdigkeiten am reservierten Datum.

 

STORNIERUNGEN: Änderungen oder Stornierungen sind möglich innerhalb von 10 Tagen ab dem Tag, an dem die Buchung eingeht. Änderungen werden je nach Verfügbarkeit berücksichtigt. Bei Stornierung innerhalb dieser Frist ist die Erstattung von ungenutzten Tickets abzüglich Bearbeitungsgebühr (Reservierung und Buchungsgebühr) möglich.

Keine Erstattung ist möglich bei späteren Stornierungen und bei Nichterscheinen.

Sparen Sie Zeit bei der Bestellung: Fügen Sie Ihrem Warenkorb Tickets für alle von Ihnen erwünschten Museen und Dienstleistungen zu, füllen Sie dann das Formular aus und senden Sie Ihre Bestellung. Bitte lesen Sie die Bedingungen sorgfältig vor dem Absenden Ihrer Bestellung.

BITTE BEACHTEN: Unmittelbar nach dem Absenden der Bestellung erhalten Sie eine E-mail mit der Zusammenfassung Ihrer Bestellung sowie eine zweite E-Mail zur Bestätigung Ihrer erfolgreichen Zahlung. Eine Bestätigung per E-Mail mit Links zu den Gutscheinen wird Ihnen einen Werktag nachdem Sie Ihre Bestellung aufgeben haben gesendet (Montagnachmittag für Bestellungen am Freitag und am Wochenende). Bitte stellen Sie sicher, dass Ihr Anti-Spam-Filter nicht die automatischen E-Mails von [email protected] blockiert.

Das Kombiticket für den Domplatz von Pisa gibt Ihnen Zugang zu den folgenden Museen und Denkmälern:

  • Kathedrale
  • Baptisterium
  • Monumentalfriedhof
  • Sinopien-Museum
  • Museo dell’Opera / Museum der Kathedrale **

Achtung: Eintrittskarte für den Schiefen Turm ist nicht inbegriffen; Sie können sie separat kaufen, indem

hier klicken.

** Museo dell’Opera / Museum der Kathedrale bleibt wegen Restaurierungsarbeiten vom 17. Mai 2014 geschlossen. Vorhergesehene Dauer: zwei Jahre.

 

Piazza dei Miracoli – „Platz der Wunder“

Es war der Dichter Gabriele d'Annunzio (1863 – 1938), der den Domplatz in Pisa „Piazza dei Miracoli“ („Platz der Wunder“) genannt hat zum Ausdruck des Erstaunens und der Bewunderung, die den Besucher beim Anblick der strahlend weißen Monumente ergreifen. Das ummauerte, teilweise mit sattem Grün bewachsene Areal gilt als eines der wichtigsten Zentren für mittelalterliche Kunst in der Welt und wurde 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Vier große religiöse Bauten beherrschen den Platz: der Dom, das Baptisterium, das Camposanto Gebäude und der berühmte schiefe Campanile (Glockenturm).

Die sakralen Bauten scheinen erstaunlich weit entfernt vom heutigen Stadtzentrum. Aber eine sorgfältige historische Auslegung und der Beitrag einiger vor kurzer Zeit veröffentlichter archäologischer Funde erklären die Wahl des Ortes: Pisa stieg in etruskischen Zeiten zur machtvollen Stadt auf, dank seiner strategischen Lage an der Kreuzung von Flüssen und Straßen sowie der Nähe zum Mittelmeer (das jedoch weit genug entfernt ist, um die Sicherheit der Stadt vor Seeangriffen zu gewährleisten). Das Land um Pisa herum bot eine Vielzahl von Produkten wie Holz und Stein für Gebäude und machte die Stadt somit zum günstigen Standort für wichtige Manufakturen. Damals befand sich ein Flusslauf (der Auser) in der Nahe des Platzes - er verlief zunächst am nördlichen Rand, um dann südlich abzubiegen und in den Arno zu münden. Nahe dem heutigen Bahnhof von Pisa - San Rossore befand sich am Auser ein Flusshafen, der eintausend Jahre lang, von der Zeit der Etrusker bis in die späte Römerzeit, betrieben wurde. Die Entdeckung dieses Hafens im späten 20. Jahrhundert positioniert den Domplatz wieder ins zivile und religiöse Zentrum des antiken Pisa.

Die heutige Piazza dei Miracoli war das religiöse Zentrum der Stadt seit der Entstehung Pisas, lange vor Konstantins Friedensvertrag von 313 nach Christus. Ältere Sakralbauten standen dort, wo die Marmorbauten, die wir heute bewundern, sind. Diese stammen aus dem Mittelalter, als Pisa nach seinen Triumphen auf See auf dem Höhepunkt seines Ruhms war. Die Stadt behauptete ihre Vorherrschaft über die Region und in der ganzen damals bekannten Welt. Sie ging sogar so weit, für sich die Rolle des „Anderen Roms“ zu behaupten. Dieser grenzenlose Stolz gebar den Plan, eine größere und prächtigere Kathedrale nahe einer früheren zu bauen, deren Reste bei archäologischen Ausgrabungen entdeckt worden sind.

Die neue Marienkirche wurde 1064 gegründet, im Jahr des Triumphes von Pisa gegen die Sarazenen in Palermo. Der „Tempel aus schneeweißem Marmor“, wie ihn der Autor der Grabinschrift für den Architekten Buscheto nannte, repräsentierte die ganze bürgerliche und religiöse Gemeinschaft. Er musste Pisas Ruhm und Macht in den Augen der Welt reflektieren. Zu diesem Zweck wurden Epigrafe in die Fassade eingearbeitet, welche die wichtigsten maritimen Siege feierten, Stücke von römischen Monumenten wurden an den Seiten eingebaut, um die Größe von Pisa als das „Andere Rom“ zu markieren und die Fassade war reich verziert mit arabisch inspirierten polychromen Rauten. Schließlich wurde das Dach mit dem herrlichen Bronze Greif islamischen Ursprungs (aus Palermo mitgenommen) verziert, dessen Original jetzt im Dommuseum zu sehen ist.

 

Das Baptisterium

Das Baptisterium wurde 1152 nach einem Entwurf von Diotisalvi vor der Kathedrale gebaut, in Entsprechung zu ihrer Fassade. Es ist ein Gebäude, das den neuesten Studien zufolge auf viele Aspekte der Grabeskirche sowie auf die Moschee des Omar in Jerusalem verweist, eine Tatsache, die zurückzuführen ist auf die Einflüsse und Beziehungen zwischen der Architektur von Pisa und dem Nahen Osten. Die ganze Stadt war am Bau des Baptisteriums, welches das Taufbecken für die Menschen in Pisa beherbergen sollte, beteiligt. Der zeitgenössische Chronist Bernardo Maragone sagt, dass eine der acht Säulen von der Insel Elba und aus Sardinien kam und von den Bewohnern des Stadtteils Porta Aurea 1163 im Baptisterium platziert wurde.

 

Der Glockenturm - Campanile

Der anonyme Architekt des Glockenturms nahm den kreisförmigen Bauplan des Baptisteriums im Jahre 1173 wieder auf. Die zylindrische Form des Turmes erinnert an die Kurven der Apsis der Kathedrale und teilt das wiederkehrende Motiv der Säulen und kleinen Bögen mit den anderen Denkmälern auf dem Platz. Der Turm besteht aus acht Etagen, die von Säulen aus Carrara Marmor unterstützt werden. Der 58 m hohe Turm begann sich schon während der ersten Jahre zu neigen, einer Senkung des Untergrundes wegen. Der Turm wurde durch umfangreiche Restrukturierungsarbeiten zwischen 1990 und 2001 gesichert.

 

Der Monumentalfriedhof und das Museo delle Sinopie (Sinopien-Museum)

Der Glockenturm schien die Gruppe von Sakralbauten zu vervollständigen - doch ließ der Erzbischof von Pisa Federico Visconti im 13. Jahrhundert zwei Neubauten hinzufügen, während der Bau der Kathedrale fortgesetzt wurde und die Gebäude weiter mit Kunstwerken angereichert wurden. Papst Alexander IV. ließ im Jahre 1257 das neue Hospiz am Südrand des Areals erbauen - als Zeichen der Versöhnung mit dem Apostolischen Stuhl nach über fünfzehn Jahren der Krise. Erbaut, um den Pilgern, Armen und Kranken Obdach zu bieten, beherbergt das Gebäude heute das Sinopien-Museum.

Ein neuer Friedhof wurde 1277 begonnen. Er sollte die Gräber versammeln, die bis dahin rund um die Kathedrale zerstreut waren. Dieser Plan führte zum Bau des Monumentalfriedhofs, einem außerordentlichen viereckigen Kreuzgang, der die Nordseite der Piazza dei Miracoli mit seiner Marmorfassade abschließt. Entworfen für das „Begräbnis der Toten und zur Lehre der Lebendigen“, ist er mit einer großartigen Serie von Fresken dekoriert. Die vorbereitenden Skizzen, die sogenannten „Sinopien“, sind heute im Museum aufbewahrt.

 

Museo Opera del Duomo - Dommuseum

Das Dommuseum ist 1986 im ehemaligen bischöflichen Priesterseminar eröffnet worden. Der Impuls für das Museumsprojekt war, einen Ort zu schaffen, wo die Öffentlichkeit Verständnis für die Entwicklung der Kunst in Pisa und insbesondere der mittelalterlichen Skulptur gewinnen könnte. Die Meisterwerke waren im Laufe der Jahrhunderte an verschiedene Orte zerstreut oder verloren worden.

Nach eingehender Prüfung eines jeden Stückes zogen alle Skulpturen, die sich als ursprünglicher Teil des Platzes erwiesen, in das neue Museum ein. Der Schatz der Kathedrale - Silbergegenstände und kirchliche Gewänder, Liturgiebücher - und eine kleine Übersicht über Einrichtungsgegenstände befinden sich auch im Museum. Ein besonderer Abschnitt beherbergt die ägyptischen, etruskischen und römischen Antiquitäten, die während des frühen 19. Jahrhunderts in den Galerien des Friedhofs ausgestellt wurden.

Das Gebäude, das als Residenz der Chorherren des Doms entstanden war und diese vom Ende des 12. bis ins frühe 17. Jahrhundert beherbergte, besteht aus zwei L-förmigen Backsteinbauten, die um einen Kreuzgang gebaut sind. Das Gebäude hat eine Reihe von Verwendungszwecken, Besitzern und Phasen des Wiederaufbaus erlebt, bis es die Opera della Primaziale Pisana im Jahre 1979 erwarb, um es in ein Museum umzuwandeln.

Reservierungen hier nur für Vollpreis-Tickets.

 

Reservierungen, die direkt über Opera ­della ­Primaziale ­Pisana vorgenommen werden müssen:

Schulgruppen:

> Ermäßigte Tickets, die den Zugang zu allen Sehenswürdigkeiten der Piazza ­dei ­Miracoli gewähren sind gegen Vorlage einer Liste von Namen auf dem offiziellen Briefkopf ihrer Schule erhältlich. Ein freier Eintritt für einen begleitenden Lehrer wird für jeweils 10 Schüler gewährt.

> Schüler der Provinz und Diözese von Pisa haben freien Eintritt zu den Sehenswürdigkeiten, nachdem sie die Erlaubnis an der Kasse eingeholt haben.Ein freier Eintritt für einen begleitenden Lehrer wird für jeweils 10 Schüler gewährt.

 

Menschen mit Behinderung:

Opera della Primaziale Pisana bietet behinderten Menschen und ihren Begleitpersonen (eine Person pro Gast mit Behinderung) freien Eintritt zu den Sehenswürdigkeiten von Piazza del Duomo, nach der Lektüre der geltenden Zugangsregelungen, wo nötig. Um den Glockenturm zu besuchen, fragen Sie bitte zunächst den Verantwortlichen für den Überwachungsdienst.

 

Alle Besucher:

Beim Kauf einer Eintrittskarte für eine der Sehenswürdigkeiten der Piazza del Duomo erhalten Besucher freien Zugang zu den Multimedia- und Informationsbereichen im Opera del Duomo Museum und im Sinopie Museum. Zur Ausstellung gehören virtuelle Landschaften, experimentelle taktile Exploration von Skulpturen und ein Audioführer mit historisch-kulturellen Informationen.

WARNUNG:Ohne Vorlage des ausgedruckten Gutscheins oder Ticket kann der Eintritt verweigert werden. Eine Kopie des Bestellformulars oder der Ausdruck der Bestätigungs-E-Mail gibt nicht das Recht, eingelassen zu werden. Es gibt keine Ausnahmen zu dieser Regel.
technische Organisation Opera della Primaziale Pisana Provided by Opera della Primaziale Pisana
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