Die Empore des Baptisteriums von Florenz

Führung durch das Baptisterium, Meisterwerk der romanischen Architektur und durch die Kathedrale von Florenz selbst.

Übersicht

Mit dieser Tour durch eines der Symbole der Stadt - dem Baptisterium - machen Sie eine Zeitreise zurück in die Anfänge von Florenz. Die Kuppel dieses Meisterwerkes der romanischen Architektur ist vollkommen mit byzantinischen Mosaiken ausgekleidet. Mit dieser speziellen Route durch die Empore der Frauen werden Sie die prächtigen Mosaiken und Marmorböden aus einer außergewöhnlichen Perspektive sehen. Die Route führt unter das Dach, wo Sie die Architektur des Daches entdecken werden. Sie inspirierte Brunelleschi für den Bau der berühmten Kuppel der Kathedrale. Zur Führung gehört auch der Besuch der Kathedrale von Santa Maria del Fiore.

>> Ihr Ticket garantiert den Zugang zum gesamten Museumskomplex der Kathedrale von Florenz. Die Gültigkeit beginnt zum Zeitpunkt der Tour, und das Ticket bleibt gültig, um die im Rahmen der Tour noch nicht besuchten Denkmäler des Komplexes innerhalb von 72 Stunden zu besuchen. Wichtige Details zu den Ticketbedingungen finden Sie im Abschnitt Details unter der Überschrift “Bevor Sie buchen”.

 

Verfügbar: montags, mittwochs und freitags

Zeit: 16.30 bis 18.00 Uhr

Dauer: 1 Stunde und 30 Minuten

Sprache: Englisch

Treffpunkt: 15 Minuten vor der bestätigten Zeit im Centro Arte e Cultura, Piazza San Giovanni 7, Florenz.

 

Wichtige Warnung! Der Zugang ist Personen, die sich ohne den von uns einen Werktag nach der Anfrage gesendeten Gutschein präsentieren, nicht gestattet. Die Kopie Ihrer Bestellung und die Zahlungsbestätigung von der Bank sind nicht gültig für die Abholung des Tickets.

Die Empore des Baptisteriums von Florenz

Mit dieser Tour durch eines der Symbole der Stadt - dem Baptisterium - machen Sie eine Zeitreise zurück in die Anfänge von Florenz. Die Kuppel dieses Meisterwerkes der romanischen Architektur ist vollkommen mit byzantinischen Mosaiken ausgekleidet. Mit dieser speziellen Route durch die Empore der Frauen werden Sie die prächtigen Mosaiken und Marmorböden aus einer außergewöhnlichen Perspektive sehen. Die Route führt unter das Dach, wo Sie die Architektur des Daches entdecken werden. Sie inspirierte Brunelleschi für den Bau der berühmten Kuppel der Kathedrale. Zur Führung gehört auch der Besuch der Kathedrale von Santa Maria del Fiore.

 

DAS BAPTISTERIUM SAN GIOVANNI

Architektur und Äußeres

Das Baptisterium San Giovanni ist berühmt für seine achteckige Form. Die ungewöhnliche Struktur ist vollständig mit weißem und grünem Marmor aus Prato verkleidet. Eine Kuppel mit acht Segmenten, die auf den Außenwänden ruht, schließt das Baptisterium ab. Diese Kuppel wurde von außen mit einem abgeflachten, pyramidenförmigen Dach maskiert.

Das Entstehungsdatum dieser faszinierenden und äußerst komplexen Struktur zu datieren, stellte lange eine Herausforderung für die Wissenschaft dar.

Im Mittelalter hielten die Florentiner das Baptisterium für einen heidnischen Tempel, der noch zu Zeiten der Römer in eine Kirche umgewandelt worden war. Und in der Tat – sowohl ein Großteil der Marmortäfelung des Baptisteriums, als auch zahlreiche Fragmente, alte Inschriften und die großen Säulen, die die inneren Türstürze stützen, stammen aus den Ruinen des römischen Florentia, vielleicht aus heidnischen Gebäuden.

Das Baptisterium was wir heute sehen ist eine viel größere Version eines primitiven Baptisteriums aus dem 4. bis 5. Jahrhundert. Ausgrabungen des vergangenen Jahrhunderts haben die Überreste von römischen Bauten sowohl unter dem Baptisterium als auch unterhalb des Domes enthüllt. Mehrere Gitter auf dem Boden lassen das Licht in den unterirdischen Bereich fallen, sodass die Überreste eines römischen Hauses mit seinen geometrischen Mosaikböden sichtbar werden.

Während des frühen 12. Jahrhunderts wurde San Giovanni mit wunderschönem grünem und weißem Marmor verkleidet, anstelle des bisherigen Sandsteins. Die Marmorbuchten der dritten Ordnung und das pyramidenförmigen Dach mit der Laterne wurden vermutlich im mittleren bis späten 12. Jahrhundert hinzugefügt. Im Jahr 1202 wurde die antike halbrunde Apsis mit der heutigen „Scarsella", der kleinen rechteckigen Apsis an der westlichen Fassade, ersetzt. Das Gebäude ist eines der schönsten Beispiele romanischer Architektur in der Stadt.

 

Innenraum des Baptisteriums

In der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts wurde das Innere des Baptisteriums mit Marmor ausgekleidet. Diese Tatsache, zusammen mit den monolithischen Säulen und den zwei Sarkophagen, erinnert an die Würde des römischen Pantheons. Der reich dekorierte Boden mit seinen Marmorintarsien im orientalischen Stil mit eleganten Tierkreiszeichen in kühnem Flachrelief, gleicht einem kostbaren orientalischen Teppich.

An der rechten Wand der Apsis können Sie den Sarkophag des Bischofs Ranieri entdecken, der eine Inschrift in leoninischen Hexameter aus dem Jahr 1113 trägt. Auf der rechten Seite der Apsis befindet sich ein kostbares Werk von Donatello und Michelozzo – das Grab von Baldassarre Cossa, dem Anti-Papst Johannes XXIII, in den Jahren 1421-27 erstellt.

Ein Paar Weihwasserbecken auf kleinen gewundenen Säulen, ein gotischer Kandelaber (einem Nachfolger von Arnolfo zugeschrieben), und ein Taufbecken vom Ende des 14. Jahrhunderts (einem Nachfolger Andrea Pisanos zugeschrieben), vervollständigen die Inneneinrichtung. Das Meiste der ursprünglichen Einrichtung des Baptisteriums, darunter Donatellos Magdalena, sind heute im Museo dell'Opera del Duomo untergebracht.

 

Die Mosaiken des Baptisteriums

Die prächtige Mosaikdekoration des Baptisterium-Innenraumes, welche das Innere der Scarsella und die gesamte Kuppel auskleidet, wurde im 13. Jahrhundert begonnen. Sie spiegelt die byzantinische Tradition in schönster Weise. Viele Handwerker arbeiteten an der Schaffung dieses bewegenden und ausdrucksstarken Meisterwerkes - einschließlich unbenannter venezianischer Künstler, sowie auch Jacopo Torriti und vielleicht Vertreter der neuen florentinischen Schule wie Cimabue und Coppo di Marcovaldo.

Die Mosaiken werden von einer großen majestätischen Christusfigur (über 26 Meter Höhe) in der Mitte dominiert. Szenen des Jüngsten Gerichts füllen drei der acht Segmente der Kuppel. Die oberen horizontalen Register der fünf verbleibenden Segmente zeigen die Geschichten von Johannes dem Täufer, dem Schutzpatron von Florenz, und Geschichten von Christus und Maria, Joseph, und der Genesis. Das höchste Register in der Mitte der Kuppel zeigt Darstellungen der himmlischen Hierarchien.

 

Die Bronzeportale des Baptisteriums

Unter der Schirmherrschaft der reichen Calimala Zunft (Wollhändler) wurde das Baptisterium auch mit drei Bronzeportalen verschönert. Das Baptisterium verdankt ihnen seinen Ruhm – und das zu Recht, da sie den unübertroffenen Höhepunkt der Gotik und Renaissance-Skulptur in Italien bilden.

Das älteste Portal, an der Südseite des Baptisteriums, war ursprünglich im Osten - es wurde im Nachhinein mit dem Portal von Lorenzo Ghiberti ersetzt, welches unter dem Namen „Paradiespforte“ bekannt ist. Der Auftrag ging ursprünglich an Bildhauer Andrea Pisano, der es zwischen 1330 und 1336 schuf. Seine zwanzig oberen Tafeln zeigen Episoden aus dem Leben Johannes des Täufers, während die restlichen acht die christlichen Tugenden porträtieren. Der sie einrahmende Fries wurde von Vittorio Ghiberti, Sohn von Lorenzo Ghiberti, in der Mitte des 15. Jahrhunderts gemeißelt. Die bronzene Figurengruppe auf dem Sturz stellt Johannes den Täufer, seine Hinrichtung, und Salome dar, und ist von Vincenzo Danti (1570).

Das Nordportal war das nächste in der Entstehung. Es diente als Prüfstand für den Wettbewerb im Jahre 1401, der von Lorenzo Ghiberti gewonnen wurde, und zur Niederlage von verschiedenen Künstlern, darunter Brunelleschi und Jacopo della Quercia, führte.

Im Wesentlichen angelegt wie das Südportal, zeigen die zwanzig oberen Platten Szenen des Neuen Testaments, während die acht unteren Platten die Evangelisten und die vier Kirchenväter zeigen. Die Flügel von Lorenzo Ghiberti sind mit Geschichten aus dem Leben Christi geschmückt, während der Sturz von Giovan Francesco Rustici Johannes den Täufer bei der Predigt zeigt. Das Wappen der Wollhändler ist oberhalb des Fensters dargestellt: es zeigt den Calimala Adler, der Stoffballen in den Krallen hält.

Das Osttor ist das vollständig im Zeichen der Renaissance stehende Meisterwerk von Ghiberti und seine Assistenten, darunter Luca della Robbia. Bei dem Anblick des Portals soll Michelangelo gesagt haben, dass dies wohl das Tor zum Paradies sei - und es wird seitdem so genannt.

Ghiberti und seine Werkstatt erhielten den Auftrag für das Portal ohne Konkurrenz. Es weicht von der Aufteilung der anderen beiden Portalen dadurch ab, dass es nur aus zehn große Tafeln besteht. Diese zeigen Szenen aus dem Alten Testament und sind nicht mehr von einem gotischen Fries umgrenzt. Ghiberti und seine Assistenten wählten stattdessen neue Lösungen, und verwendeten Donatellos „stiacciato" Technik (minimal erhöhtes Flachrelief). Die Skulpturen über dem Portal (1502), sind von Andrea Sansovino und Innocenzo Spinazzi.

Auf beiden Seiten der Paradiespforte sind zwei Säulen aus Porphyr, ein Geschenk der Stadt Pisa an Florenz zum Dank für im Jahre 1117 gegen Lucca gegebene militärische Hilfe.

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> In der Tourreservierung ist das Ticket, das den Zugang zum gesamten Museumskomplex der Kathedrale von Florenz gewährt, inbegriffen -  [Dommuseum, Kuppel von Brunelleschi (Zugangszeitpunkt muss gebucht werden *), Glockenturm von Giotto, Baptisterium, archäologische Stätte Santa Reparata]. Dieses Ticket wird von Ihrem Fremdenführer zum Zeitpunkt der Tour ausgegeben. Die Gültigkeit beginnt zum Zeitpunkt der Tour, und das Ticket bleibt gültig, um die im Rahmen der Tour noch nicht besuchten Denkmäler des Komplexes innerhalb von 72 Stunden zu besuchen.

* Achtung: Zur Tour "Blick auf Florenz" gehört der Zugang zur Kuppel des Brunelleschi, sodass es nicht notwendig ist, die Zugangszeit separat zu buchen.


 

Wichtige Informationen über das Ticket zu den Sehenswürdigkeiten des Museumskomplexes der Kathedrale von Florenz:

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> Das im Vorverkauf erstandene Kombiticket gewährt dem Besucher keinen Vorrang beim Einlass zu den Stätten.

> Das Ticket bleibt gültig, um die im Rahmen der Tour noch nicht besuchten Denkmäler des Komplexes innerhalb von 72 Stunden zu besuchen.

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> Kunden mit Kombiticket werden gebeten, direkt zum Eingang der jeweiligen Museumstätte zu gehen, ohne Umweg über die Kasse.

> Ihr Ticket ist persönlich und nicht übertragbar; alle gleichzeitig gekauften Tickets werden unter dem Namen des Gruppenleiters sein.

> Wichtig: alle Fehler, die der Kunde bei der Auswahl des Besuchstermins gemacht hat, werden nicht zurückerstattet.

> Tickets können nicht geändert oder storniert werden und sind nicht erstattbar. Weekend a Firenze SRL wird nur die gesamten Kosten Ihrer Karte (n) einschließlich der Servicegebühr erstatten, wenn die Stätten während der gesamten Gültigkeitsdauer der Tickets geschlossen bleiben.

Achtung - der Zugang zur Kathedrale selbst ist kostenlos und kann nicht gebucht werden.

Einschränkungen und Verhaltensregeln

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  • Bitte respektieren Sie die Stille
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  • Kunstwerke dürfen nicht berührt werden
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  • Garderobe nicht vorhanden

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