Kombiticket 3 Tage: Uffizien, Pitti Palast und Boboli-Garten

Das Kombiticket ist für 3 aufeinanderfolgende Tage gültig und ermöglicht Ihnen einen Eintritt zu jedem der Orte, aus denen der Komplex der Uffizien besteht (die Uffizien, Pitti Palast und Boboli-Garten).

Übersicht

Das Kombiticket ist für 3 aufeinanderfolgende Tage gültig und ermöglicht Ihnen einen Eintritt zu jedem der Orte, aus denen der Komplex der Uffizien besteht (die Uffizien, Pitti Palast und Boboli-Garten).

Wählen Sie im Buchungsformular Datum und Uhrzeit der Aktivierung des Tickets in den Uffizien, die das erste Museum sind, das Sie besuchen werden. Sie müssen bitte mindestens 15 Minuten vor der Zeit am gewählten (und bestätigten) Datum an der Kasse der Reservierungen in den Uffizien sein. Sie haben dann diesen Tag, um die Uffizien zu besichtigen und die zwei darauffolgenden Tage, um den Pitti Palast und den Boboli-Garten während der Öffnungszeiten zu besuchen.

 

Die Orte, die zum Kombiticket gehören:

Uffizien: Eines der berühmtesten Museen der Welt, das eine Sammlung von tausenden von Werken aus einer Vergangenheit voll Kreativität und lebendiger künstlerischer Fantasie beherbergt. Ein Teil der Sammlung ist das Ergebnis der Aufträge der florentinischen Kunst- und Handwerksgilde, die jenen kommerziellen, kulturellen und künstlerischen Austausch ermöglichte, der Florenz zu einer der wichtigsten Hauptstädte der Kunst machte. Andere Werke stammen aus diplomatischen Spenden, aus alten Klöstern und dynastischen Hinterlassenschaften. Die in den Uffizien ausgestellte Werke stammen von Künstlern wie Cimabue, Giotto, Masaccio, Botticelli, Leonardo da Vinci, Michelangelo und Raphael.

Pitti Palast: Der Palast, der ein Zeichen der Macht der Großherzogsfamilie Medici ist, war auch die Residenz der Habsburg-Lothringer Dynastie (Nachfolger der Medici ab 1737) und der Savoyen, dem Königshaus Italiens ab 1865. In der heutigen Zeit befinden sich hier vier Museen: der Schatz der Großherzöge, die Palatina-Galerie und die königlichen und kaiserlichen Apartments, die Galerie moderner Kunst und das Mode-und Kostümmuseum.

Boboli-Garten: Modell des italienischen Gartens, ursprünglich von der Familie Medici kuratiert, beherbergt dieser Park eine Sammlung von antiken und Renaissancestatuen, ist geschmückt mit Höhlen - von denen die berühmtesten von Bernardo Buontalenti geschaffen wurde - und großen Brunnen. Zum Boboli-Rundgang gehören der Boboli-Garten, der angrenzende Bardini-Garten und das Porzellanmuseum.

 

Dies sollten Sie vor der Buchung wissen

BITTE BEACHTEN: Unmittelbar nach dem Absenden der Bestellung erhalten Sie zwei E-Mails. Die erste enthält die Zusammenfassung Ihrer Bestellung (diese erhalten Sie sofort, nachdem Sie die Bestellung getätigt haben), die zweite E-Mail Bestätigung die erfolgreiche Zahlung (diese erhalten Sie einen Werktag nach der Bestellung gemacht haben). Um diese beiden E-Mails zu erhalten, stellen Sie bitte sicher, dass Sie Ihre E-Mail-Adresse korrekt eingeben und dass Spam- oder Antivirusfilter nicht die E-Mails von unserer [email protected] Adresse blockieren. Besondere Aufmerksamkeit bitte von Nutzern von AOL, Comcast und sbcglobal.net.

WICHTIGER HINWEIS: Das Museum oder die Sehenswürdigkeit wird den nächsten verfügbaren Besuchszeitpunkt automatisch bestätigen – dieser Zeitpunkt kann zu jeder Zeit innerhalb der Öffnungszeiten des von Ihnen gewählten Datums liegen, wenn der von Ihnen bevorzugte Zeitpunkt nicht mehr verfügbar sein sollte.

STORNIERUNGEN

Sobald Ihrer Reservierung ein Bestätigungscode zugeordnet wurde, können wir bei Stornierungen die Kosten für nicht genutzte Tickets zurückerstatten, auch bei Nichterscheinen, abzüglich einer Servicegebühr (Reservierungsgebühr und Onlinebuchungsgebühr).

Preiskategorien

Vollpreis

Reduzierter Preis:

  • EU-Bürger im Alter von 18 bis 25

Freier Einlass:

  • Kinder unter 18 Jahren aus allen Ländern (Kinder unter 12 Jahren müssen von einem Erwachsenen begleitet werden)
  • Lehrer der Europäischen Union

  • Fremdenführer und Dolmetscher (in Begleitung einer Gruppe) mit professionellem Ausweis
  • ICOM-Mitglieder
  • Studenten / Schüler aller Nationalitäten können für spezielle Forschungsgenehmigungen für einen begrenzten Zeitraum Antrag stellen.
  • Freier Eintritt am ersten Sonntag jeden Monats
  • Schulen: italienische und europäische Schulklassen in Begleitung ihrer Lehrer, mit der offiziellen Genehmigung der Schule und mit einer Vorausbuchung direkt beim Museum.

WICHTIG - Bitte beachten Sie:

  • Gebühren (Vorverkaufs- und Online-Gebühren), sowie Gebühren für temporäre Ausstellungen, die während Ihres Besuchs stattfinden, werden für jede Ticket-Kategorie (auch für Tage, an denen der Eintritt frei ist) erhoben.
  • Bei Abholung eines reduzierten oder kostenlosen Tickets werden Sie nach einem Nachweis für Ihr Recht auf Preisminderung gefragt werden – ohne diesen Nachweis wird Ihnen der Zugang verweigert werden.

Verhaltensregeln:

Vor dem Betreten der Ausstellungsflächen müssen Rucksäcke, Taschen, Regenschirme und andere sperrige Gegenstände in der Garderobe deponiert werden. Die Aufbewahrung ist kostenlos. In einigen Museen ist vor dem Einlass der Durchgang durch den Metalldetektor erforderlich.

 

Uffizien und Palazzo Pitti:

Alle Besucher sind verpflichtet, ein Verhalten zu beobachten, das mit den gängigen Regeln der guten Manieren übereinstimmt. Generell ist es verboten, sich in irgendeiner Weise zu verhalten, die die Sicherheit der Werke oder anderer Besucher gefährden kann. Die allgemeinen Anweisungen auf den Museumsschildern sowie Anweisungen von den Mitarbeitern vor Ort sind zu respektieren. Bitte sprechen Sie mit einer moderaten Lautstärke. Für Museumsumgebungen ist adäquate Kleidung erforderlich (es wird zum Beispiel als unpassend angesehen, das Museum in Badeanzügen oder in Kleidern zu besuchen, die zu viel nackte Haut zeigen). Barfuß und mit nacktem Oberkörper durch die Museumsumgebung zu laufen, ist verboten.

Besucher, die unter 12 Jahre alt sind, müssen begleitet werden. Handys müssen abgeschaltet oder zumindest in den Lautlos-Modus versetzt werden.

 

Es ist jedoch absolut verboten:

  • Kunstwerke zu berühren oder ihnen mit Gegenständen, die sie beschädigen könnten, nahezukommen (mit Ausnahme der sehbehinderten und blinden Besucher, in Bezug auf die Werke, die in den ihnen gewidmeten Rundgängen enthalten sind)
  • Sich an Podeste und Wände zu lehnen
  • In Museumsbereichen rennen
  • Essen und Trinken in den Ausstellungsbereichen
  • Mitbringen von Dosen
  • Mitbringen von alkoholischen Getränken oder korrosiven Getränken (wie Coca-Cola)
  • Rauchen (auch elektronische Zigaretten sind im Verbot inbegriffen)
  • Fotografieren mit Blitzlicht
  • Fotografieren oder Herstellung von Videomaterial mit Selfie-Stöcken, Ständen und professioneller Ausstattung jeglicher Art
  • An die Wände schreiben oder diese beschmutzen
  • Karten, Flaschen, Kaugummi oder andere Abfälle hinterlassen: Verwenden Sie die passenden Behälter!
  • Mitbringen von Messern und/oder metallischen Werkzeugen aller Art; Mitführen von jeder Art von Schusswaffe und/oder gefährlichem Material. Bewaffneten Besuchern (auch mit einem regulären Waffenschein) ist der Zutritt zum Museum verboten, weitere Bedingungen müssen vorher mitgeteilt und eventuell vom Direktor des Instituts genehmigt werden.
  • Mitbringen von Tieren, mit Ausnahme von Blindenhunden für Sehbehinderte, Assistenzhunden für die Behindertenhilfe und Tiere, die zur Unterstützung der therapeutischen Behandlung (Tiertherapie) von Ärzten der öffentlichen Sanitärstrukturen zertifiziert sind.
  • Das durch Abzeichen und eine spezielle Uniform identifizierbare Überwachungspersonal steht den Besuchern zur Verfügung für Informationen zu den Sammlungen und Dienstleistungen des Museums. Das Personal ist für die Sicherheit der Exponate und der Personen sowie für die Einhaltung dieser Verordnung verantwortlich. Die Besucher sind daher verpflichtet, sich an die Hinweise des Aufsichtspersonals zu halten. Das Aufsichtspersonal ist gegebenenfalls zum Eingreifen befugt und hat auch die Verantwortung, Besucher, die mit ihrem Verhalten die Sicherheit der Kunstwerke oder anderer Besucher gefährden, zu entfernen.
  • In Bezug auf fotografisches Material ist es zulässig, die Werke (ausgenommen die in den Wechselausstellungen ausgestellten) für persönliche und wissenschaftliche Zwecke zu fotografieren. Für kommerzielle Zwecke oder für Publikationen muss eine Genehmigung beantragt werden, gegebenenfalls unter Zahlung einer Gebühr.
  • Es wird auch daran erinnert, dass es erlaubt ist, mit dem Bleistift oder mit digitalen Geräten Notizen zu machen, während es nicht erlaubt ist, Farben, Staffeleien, Pulte und andere Stützen oder sperrige Ausrüstungen zu verwenden.

 

Boboli-Garten:

Folgendes ist verboten:

  • Skulpturen, architektonische oder Einrichtungselemente des Gartens missbrauchen oder beschädigen
  • Den Rasen betreten, wo das Verbot signalisiert ist oder wo Absperrungen vorhanden sind
  • Früchte oder Blumen pflücken, auf Bäume klettern und an den Ästen hängen
  • Nordic Walking Stöcke, Fahrräder, Skateboards oder Skates sowie motorisierte Fahrzeuge aller Art einführen
  • Hunde und Tiere im Allgemeinen einführen, auch an der Leine oder mit Maulkorb, mit Ausnahme von Blindenhunden
  • Jede Art von Müll außerhalb der entsprechenden Container wegwerfen
  • Feuer entzünden, Zigaretten hinterlassen oder Verhalten, die Brandgefahr verursachen können
  • Tiere fangen oder belästigen
  • Tiere füttern
  • Ball spielen, Löcher graben, Steine werfen, andere Besucher stören, in Becken und Springbrunnen baden
  • Lautes Rufen oder Radiobenutzung ohne Kopfhörer
  • Unangemessene Kleidung oder Verhalten, das nicht zur Würde des Ortes passt
  • Erwachsene und Lehrer müssen Minderjährige und Schulgruppen begleiten und betreuen.
  • Zur Sicherheit der Besucher wird gewarnt, dass die Wege durch unterschiedliche Geländeprofile, ungleichmäßige Benutzung, durch Stufen, die abgenutzt oder wegen Regen oder Feuchtigkeit rutschig sind, unsicher sein könnte. Es wird auch empfohlen, nicht auf Hängen, Gras und Klippen zu gehen, nicht auf den Brüstungen zu klettern oder sich über diese hinauszulehnen. Auch wird davor gewarnt, unter Bäumen in Anwesenheit von starkem Wind zu stehen, angesichts der Gefahr von herabfallenden Ästen.
  • Es wird daran erinnert, dass fotografische, filmische oder Fernsehaufnahmen zur Veröffentlichung oder zum Profit eine spezifische Genehmigung benötigen.

 

Spezielle Regeln für Gruppen:

Gruppen:

  • Ab dem 1. März 2019 müssen alle Gruppen mit mindestens 15 Personen, die die Uffizien besuchen, eine Gebühr von 70,00 € zahlen, zusätzlich zum Preis der Einzeltickets und Buchungsgebühren.
  • Eine Gruppe darf aus maximal 25 Personen bestehen.
  • Gruppen mit 7 oder mehr Personen, die das Museum mithilfe eines sprechenden Reiseleiters besuchen möchten, müssen Kopfhörer verwenden.

 

Öffentliche und private Schulen der Europäischen Union:

  • Die öffentlichen und privaten Schulen der Europäischen Union haben freien Eintritt in die staatlichen Museen von Florenz, nachdem sie direkt über den offiziellen Händler gebucht haben.
  • Gruppen, die innerhalb der Quote buchen, die für öffentliche und private Schulen in der Europäischen Union reserviert ist, sind von der Zahlung der zusätzlichen 70,00 € ausgeschlossen.

Die Uffizien

Das Gebäude

Der Uffizien-Palast wurde im 16. Jahrhundert von Cosimo I de' Medici in Auftrag gegeben und von ­Vasari entworfen. Viele Gebäude wurden zerstört, um dem neuen Palast Platz zu machen – das wohl bedeutendste darunter war die Kirche ­San Piero ­Scheraggio.

Der neue Palast sollte, dem Wunsch Cosimo I de'Medici folgend, die Amtsräume der dreizehn Verwaltungs- und Gerichtsmagistrate beherbergen. Wahrend der Bauarbeiten am Gebäude starb Vasari. Seine Nachfolger waren die Architekten Buontalenti und Alfonso Parigi. Der erste entwarf das Medici-Theater, beauftragt von Francesco I, Sohn von Cosimo I, im Jahre 1586. Dieser Teil der Uffizien wurde Sitz des Senats von Italien als Florenz Hauptstadt Italiens war, von 1865 bis 1870.

Der Uffizien-Palast hat eine ungewöhnliche U-Form, die zum Arno hin geschlossen ist. Die zwei Flügel des Palastes sind zum Fluss hin durch einen Korridor verbunden mit sechs großen Fenstern, welche den Blick auf den Arno freigeben, und auch auf den Innenhof. Statuen berühmter Florentiner vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert stehen in den ­Nischen des Säulenganges, welcher die oberen Stockwerke des Gebäudes trägt.

Heutzutage ist in dem Gebäude die Uffizien-Galerie beherbergt, eines der meistbesuchten Museen der Welt, welches Meisterwerke der Malerei und Skulptur des 12. bis 18. Jahrhunderts beherbergt.

1993 explodierte in der ­Accademia ­dei ­Georgofili (in einem der Gebäudeteile beherbergt) eine Bombe, die einigen Kunstwerken der Uffizien großen Schaden zufügte. Die meisten dieser Werke sind inzwischen restauriert worden und dem Publikum wieder zugänglich.


 

Die Gemäldegalerie der Uffizien

Der Beginn der Uffizien war die Sammlung von Francesco I. de' Medici, der die zweite Etage des Gebäudes gewidmet ist. Francesco I. sammelte zu seinem persönlichen Genuss, und es war Herzogin Anna Maria Luisa de' Medici (letzte Repräsentantin des Hauses Medici), welche die Sammlung zu einem "öffentlichen und unveräußerlichen Gut" erklärte und sie für immer der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Heute sind die Uffizien eines der wichtigsten Museen der Welt, welches Dank neuer Akquisitionen stets wachst. Geschenke von Sammlern, private Spenden, diplomatischer Austausch, dynastische und kirchliche Erbschaften, Schirmherrschaften, Kunst- und Kunsthandwerksgenossenschaften lassen den Uffizien immer neue Schätze zukommen.

Die Gemäldesammlung der Uffizien enthält einige der größten Meisterwerke der Kunstgeschichte - darunter Werke von Giotto, Simone Martini, Piero della Francesca, Beato Angelico, Filippo Lippi, Botticelli, Mantegna, Correggio, Leonardo, Raffael, Michelangelo und Caravaggio. Die Sammlungen der deutschen, niederländischen und flämischen Malerei mit darunter Werken von Dürer, Rembrandt und Rubens sind ähnlich wichtig.

Einer der Ausstellungsräume des Museums enthält einige der berühmtesten Gemälde Botticellis, von denen zwei absolute Meisterwerken sind: Der Frühling und die Geburt der Venus. Die Geburt der Venus ist das Symbol des Museums, und zeigt die aus dem immer neu entstehenden Meerschaum geborene Göttin. Ihre zarte Schönheit stellt den Gipfel der Reinheit und spirituellen Gnade dar, welche die neuplatonischen Ideale reflektieren.

 

Boboli-Garten

Boboli-Garten

Der Boboli-Garten ist der beliebteste Stadtpark von Florenz und eines der weltweit wichtigsten Beispiele eines italienischen Gartens. Die Landschaftsarchitektur des Gartens und seine Sammlung von Skulpturen, die von römischen Altertümern bis zu Werken aus dem 20. Jahrhundert reichen, machen aus dem Garten ein wahres Freilichtmuseum. Entdecken Sie das malerische Amphitheater sowie die Ozean- und Neptun-Brunnen, die Treppe zum „Garten des Ritters”, die Höhle von Buontalenti und tausend andere Schönheiten – alle mit herrlichem Blick auf das Zentrum von Florenz.

Es war Eleonora von Toledo, Frau von Cosimo I de' Medici, die der Familie der Pitti den ersten Teil des Gartens im Jahr 1550 abkaufte. Die Pläne zur Landschaftsgestaltung wurden zunächst von Niccolò Pericoli, genannt Tribolo, entworfen. Nach seinem Tod im Jahr 1555 wurden Gestaltungsarbeiten von Davide Fortini und spater von Giorgio Vasari geleitet. Zwischen 1560 und 1583 trug Ammannati ebenfalls zum Projekt bei, und entwarf den Hof, der noch seinen heute Namen trägt.

Die Medici, Lothringen und Savoyen Familien veränderten und vergrößern den Garten bis ins 19. Jahrhundert, indem sie Wiesen, Waldungen, Alleen sowie kostbare Kunstwerke und Landschaftsbauelemente hinzufügten.

Im Zusammenhang mit der ersten Umgestaltungsphase des Gartens wurde die als Amphitheater bekannte Halbellipse aus einem riesigen Steinbruch am Fuße des Belvedere Hügels gegraben. Später verband sich dieses Element mit den beiden Flügeln des Ammannatis Hofes zu einem harmonischen Ganzen, dessen architektonische Funktion dazu diente, Palazzo Pitti mit dem Boboli-Garten optisch zu vereinen.

Franz I nahm den Architekten Bernardo Buontalenti in seinen Dienst. Dieser entwarf die „Grotta Grande” („große Höhle”) nach 1574. In den Nischen am Eingang der Höhle befinden sich die Statuen von Bacchus und Ceres von Baccio Bandinelli (1552 – 1556). Michelangelos „Gefangene” standen in den Ecken, bis sie im Jahre 1924 mit Zementabgüssen ersetzt wurden. Während des frühen 17. Jahrhunderts, der Zeit des Großherzogtums von Cosimo I (1609-1621), wurde der Garten über die während des Krieges gegen Siena errichtete Mauer hinaus erweitert.

Die „ideale" Achse des Gartens ist die Zypressen-Allee, die zum beeindruckenden „­Bacino dell'Isola” (Inselbecken) führt, ­das zwischen 1612 und 1620 errichtet wurde. Der von Giulio Parigi entworfene „­Vasca dell'Isola” (Inselteich), einer der eindrucksvollsten Bereiche des Gartens, war ursprünglich für den Anbau von Zitrusfrüchten und Blumen bestimmt gewesen. Ein Venus-Brunnen stand ursprünglich im Mittelpunkt des Teiches, wurde jedoch durch Ferdinand II mit Giambolognas Ozean-Brunnen 1636 ersetzt. Im selben Jahr wurde die allegorische Statue der „Fülle”, die von Giambologna begonnen und von Pietro Tacca vollendet wurde, in ihrer aktuellen Position aufgestellt.

Im 18. Jahrhundert verschwand die ­Medici-Dynastie, und ­das Großherzogtums ging über an die Familie Habsburg-Lothringen. Nach einer anfänglichen Phase des Abbruchs fanden umfangreiche Restaurierungsarbeiten unter Einbeziehung der Skulpturen, Architektur, Wasserwerke und Pflanzen statt. Neubauten entstanden im Garten, einschließlich des Kaffeehauses (1775) und der „Limonaia” (einem Gebäude für das Ziehen von Zitrusfrüchten, gebaut 1777-1778, entworfen von Zanobi del Rosso) und die „Palazzina della Meridiana” (­Sonnenuhr-Palästchen), 1776 von Niccolò Gaspero Paoletti begonnen.

Während der napoleonischen Herrschaft (1799-1814), versuchte Großherzogin Elisa Baciocchi, die jüngere Schwester Napoleons, in einem fehlgeschlagenen Versuch, den Boboli-Garten in einen englischen Garten zu verwandeln. Die Familie Lothringen gab später den Gärten ihr ursprüngliches formelles Aussehen wieder. Im Jahre 1834 ließ Leopold II die Labyrinthe zerstören, um Platz für eine breite Allee für Kutschen zu machen. Während des 19. Jahrhunderts wurde der Garten oft als Kulisse für spektakuläre Freilichtveranstaltungen genutzt.


Porzellanmuseum

Das Porzellanmuseum, welches ein Teil des Silbermuseums ist, befindet sich in einem separaten Gebäude, das sich „Casino del Cavaliere" nennt. Erbaut im 17. Jahrhundert auf dem Gipfel des Hügels, der die Gärten von Boboli überblickt, war das kleine Gebäude ausgewählter Rückzugsort des Großherzogs. Die Sammlungen umfassen hauptsächlich Porzellangeschirr der Adelsgeschlechter, ­die die Toskana regierten (Medici, Lothringen, Savoy). Hier tritt dem aufmerksamen Betrachter der Geschmack der verschiedenen Familien deutlich vor Augen.

Das Museum besteht aus drei Räumen, in denen die Sammlung nach Zeitraum, Nationen und Herstellern angeordnet ist.

Zur Sammlung gehören einige herausragende Beispiele italienische Porzellanobjekte, in Doccia (bei Florenz) hergestellt. Diese wurden vor allem von der großherzoglichen Familie für den täglichen Gebrauch verwendet. Außerdem sind Gegenstände aus der königlichen Manufaktur von Neapel ausgestellt. Feines Tafelgeschirr aus Wien und aus der deutschen Manufaktur Meißen ist zu sehen, aber auch französisches Porzellan aus Vincennes und Sèvres, vom Haus Savoyen nach Florenz gebracht. Die ältesten Stücke der Sammlung wurden in der deutschen Manufaktur Meißen produziert und gehörten Gian Gastone, dem letzten Großherzog der Medici (1671-1737).

 

Bardini-Garten

In der Nähe des Boboli-Gartens gelegen, breiten sich die 4 Hektar des wenig bekannten Bardini-Gartens zwischen dem linken Ufer des Arnos, dem Montecuccoli Hügel und den mittelalterlichen Mauern aus. Der Ursprung des Gartens war ein mittelalterliches System von Gemüsegärten, welches in Richtung Palazzo Mozzi und dem dahinter liegenden Hügel von einer Mauer beschützt war. Im 18. Jahrhundert fügte Giulio Mozzi, ein Garten-Liebhaber, dem Anwesen eine lange Mauer mit Brunnen hinzu. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Barockgarten erweitert durch den Kauf des benachbarten anglo-chinesischen Gartens der Villa Manadora, den Luigi Le Blanc zu Beginn des 19. Jahrhunderts geschaffen hatte.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erwarb Prinzessin Carolath Benten das gesamte Anwesen und bereicherte den Garten mit viktorianischen Details.

Im Jahre 1913 kaufte Antiquitätenhändler Stefano Bardini den Komplex und ließ eine Zugangsstraße vom Fluss Arno zur Villa anlegen. Dieser Eingriff zerstörte die ummauerten Gärten mittelalterlichen Ursprungs. Nach dem Tod seines Sohnes Ugo 1965 begann ein langer Prozess in Bezug auf Erbschaftsfragen. Minister Paolucci beendete diesen im Jahre 1996. Im Jahr 2000 begann die Bank Cassa di Risparmio di Firenze durch die Stiftung Fondazione Parchi Monumentali Bardini e Peyron eine fast 5 Jahre lange Restaurierung des Komplexes, welche dem Garten Identität, Komposition und Pflanzenreichtum zurückgab.

Der barocke Treppenaufgang, mit seinem Aussichtspunkt über die Stadt und sechs Brunnen mit Mosaik-Dekorationen, ist der beeindruckendste Teil des Gartens. Eine Reihe von Bourbon Rosen und Iris wurde entlang der Treppe gepflanzt. Ein Süßgras Garten und das grüne Theater befinden sich im unteren Teil. Obstbäume der toskanischen Tradition wurden im Nutzgarten gepflanzt. Ein Belvedere führt zu einem Blauregen-Tunnel, von dem aus etwa 60 Arten von Hortensien bewundert werden können. Das Azaleen-Feld befindet sich im englischen Garten, wo Sie auch einige schöne Farne, ­Viburnum-Sträucher, Kamelien und eine Zitrusbaum-Sammlung sehen können.

Von Villa Bardini aus (nur Minuten vom Boboli-Garten entfernt) können Sie dem Weg bergab folgen. Etwa 7 km Wege führen durch die üppige Gärten des Bardini mit Blick auf die Monumente von Florenz - und am Fuße des Gartens kommen Sie auf der Via dei Bardi heraus, nur 5 Minuten vom Ponte Vecchio entfernt!

 

 

Pitti Palast

Der Pitti Palast

Palazzo Pitti befindet sich auf dem ersten großen Platz in dem Stadtteil von Florenz, den die Florentiner „Diladdarno" nennen - „jenseits des Arnos”. Von dieser kleinen Anhöhe am Fuße des Boboli Hügels beherrscht der Pitti Palast die Landschaft. Nur wenige Minuten vom Ponte Vecchio entfernt, war der große, vor allem im Renaissance Stil gestaltete Pitti Palast die Residenz der Medici. Der mächtige Florentiner Familie kaufte ihn von einem reichen Bankier namens Luca Pitti im Jahre 1549 und verwandelte ihn in die Hauptresidenz des Großherzogtums Toskana. Die Medici erweiterten den ursprünglichen Kernbau des Palastes und verwandelten ihn in eine wahre Schatztruhe.

Im Jahre 1565 ordnete der Großherzog den Bau eines „geheimen" Korridors an, zum Schutz der Familie - durch diesen Gang sollte die Familie vor Angriffen sicher zur Piazza della Signoria und zum Palazzo Vecchio, dem Sitz der Regierung, gelangen können.

Großherzog Ferdinand II rief Künstler von großem Ruhm - wie z.B. Giovanni da Sangiovanni und Pietro da Cortona - um einen Teil der Räume mit herrlichen Fresken zu schmücken, sodass ein wahrhaft königlicher Palast entstand.

Die Fassade, die den Palast heute schmückt, verdanken wir den Lothringern, die ihn abschlossen, indem sie die zwei seitlichen „Rondò" hinzufügen ließen. Diese Seitenflügel dehnen den Palast, sodass dieser den Platz zu umarmen scheint.

Am Ende des 18. Jahrhunderts beauftragte Pietro Leopoldo Gaspare Maria Paoletti und Pasquale Poccianti mit dem Bau der Palazzina della Meridiana, der letzte zum Gebäude hinzugefügte Teil.

Für eine kurze Zeit war der Palast auch die Residenz des Königs Vittorio Emanuele II von Italien, als Florenz die Hauptstadt Italiens war.

Im Laufe der Zeit hat Palazzo Pitti verschiedene Funktionen erfüllt. Heute ist er der Sitz wichtiger Museen, wie das Silbermuseum, das Porzellanmuseum, die Galerie der Kostüme, die Wagenburg, die Palatina Galerie, die Galerie für Moderne Kunst. Ein Besuch des Palastes ermöglicht eine Reise in die Vergangenheit - durch treu bewahrte Gebäude, Räume und Säle, deren Pracht an ferne Epochen erinnert.

Zum Palasterlebnis gehört auch der unvergleichliche Boboli-Garten (separate Eintrittskarte). Die ­Boboli-Palastgärten sind die beliebtesten Gärten in Florenz und bieten ausgedehnte Grünanlagen, bis zur Perfektion gestaltete Landschaften, herrliche Skulpturen sowie einen atemberaubenden Blick auf Florenz.

 

Die Palatina Galerie

Die Galerie wurde der Öffentlichkeit durch das Haus Lothringen schon 1828 zugänglich gemacht. Noch heute bewahrt sie die traditionelle Anordnung einer Privatsammlung und folgt weder einer chronologischen Reihenfolge noch ist sie nach Kunstströmungen organisiert, sondern enthüllt stattdessen die Freigebigkeit und den persönlichen Geschmack der Bewohner des Palastes.

Die Geschichte dieser Galerie ist untrennbar mit der Geschichte der Medici verbunden, mit ihren Sammlungen und den Künstlern, die von der Familie, und insbesondere von Kardinal Leopold (1613-1675), von Kardinal Giovan Carlo (1611-1663), und von Prinz Ferdinand (1663-1713) gefördert wurden. Die von ihnen gesammelten Werke hatten private Funktion und Wert, während die Uffizien die Galerie der öffentlichen Darstellung waren. Dank dem Interesse der Habsburg-Lothringer (1737-1848) wuchsen die Sammlungen und wurden in den Wohnräumen der Familie Medici wieder vereint.

Sie betreten die 28 Räumlichkeiten, in denen sich die Palatina Galerie befindet, über den von ­Ammannati gebauten Treppenaufgang. Zur Zeit der Medici wurden diese Zimmer und Säle sowohl als Wohnräume für den Großherzog und seine Familie als auch für Publikumsverkehr und Audienzen genutzt. Ein majestätischer dekorativer Komplex von Fresken und Stuckarbeiten von Pietro da Cortona (1596 – 1669) ziert diese Räume. Inspiriert von klassischen Mythen als Anspielung auf die Bildung und das Leben des Prinzen, ist dieses Werk eines der repräsentativsten Beispiele des Florentiner Barock. Es bildet eine herrliche Kulisse für die hier ausgestellten Kunstwerke aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

Bemerkenswert unter den vielen bedeutenden Kunstwerken ist eine Gruppe von Meisterwerken von Tizian und Raffael. Diese wurden den Medici von Vittoria della Rovere, Ehefrau von Ferdinand II. de' Medici und jüngste Tochter des Herzogs von Urbino, vererbt. Allein „Der junge Engländer” und die „Reumütige Magdalena” von Tizian, sowie die sogenannte „Madonna des Großherzogs”, die „Madonna mit dem Stuhl” und das „Porträt der Maddalena Doni” von Raffael sind den Besuch Wert.

Die Galerie bietet auch einen umfassenden Überblick über die europäische Malerei des 17. Jahrhunderts mit Gemälden wie z.B. „Die vier Philosophen” und „Allegorie des Krieges” von Rubens, „Porträt des Kardinals Bentivoglio” von Van Dyck, „Madonna mit dem Kinde” von Murillo, Caravaggios „Schlafender Amor” sowie anderen Porträts von Frans Pourbus und Velazquez. Außergewöhnliche ältere Werke von Bronzino, Fra Bartolomeo, Piero del Pollaiolo, und Filippo Lippi sind auch zu sehen.

Vom historischen und künstlerischen Standpunkt aus betrachtet, sind ein paar der Räume besonders hervorzuheben: der im neo-klassizistischen Stil eingerichtete Musiksaal, der gänzlich der flämischen Malerei gewidmete Saal der Putten und der sogenannte Ofensaal, der mit dem Meisterwerk „­Vier Lebensalter des Menschen” von Pietro da Cortona geschmückt ist, ein 1637 im Auftrag der Medici entstandenes Werk. Dieser Zyklus von Gemälden stellt die Anfänge des Barock für die Florentiner Malerei dar.

 

Galerie für Moderne Kunst

Die Galerie für Moderne Kunst öffnete ihre Türen im Jahr 1924 in den bis 1920 von der königlichen Familie genutzten Wohnräumen. Heute sind diese 30 Zimmer gefüllt mit Meisterwerken der italienischen Malerei, des toskanischen Neoklassizismus, des Naturalismus und der toskanischen Freilichtmaler und Vorläufer des Impressionismus, bekannt als ­Macchiaioli Kreis.

Der chronologisch organisierte Ausstellungsrundgang beginnt mit dem Neoklassizismus, mit Werken von Napoleone di Pietro Benvenuti, Joseph Bezzuoli und Francesco Hayez. Die wichtigsten Skulpturen in den ersten Räumen sind die „­Calliope” von Antonio Canova, Pietro Teneranis „Verlassene Psyche” und Giovanni Duprés berühmter „­Abel”.

Einige der bekanntesten Werke sind Gemälde aus dem Macchiaioli Kreis, eine Gruppe von in der Toskana tätigen Malern. Stilistisch sind sie der zeitlich etwas späteren französischen Impressionisten-Bewegung nicht unähnlich, jedoch verfolgten die Macchiaioli leicht unterschiedliche Ziele. Dank der Sammlung von Diego Martelli, Kunstkritiker und Freund vieler dieser Maler, beherbergt die Galerie viele Werke von Giovanni Fattori, der als einer der Hauptvertreter der Macchiaioli Bewegung gesehen wird (obwohl er sich ihr erst relativ spät anschloss), sowie Werke von Silvestro Lega und Telemaco Signorini.

Vertreten sind noch andere wichtige italienische Maler der ersten Hälfte des  20. Jahrhunderts - wie z.B. Giovanni Boldini, Federico Zandomeneghi, Francesco Podesti (mit dem bemerkenswerten Porträt der Dichterin Elizabeth Barrett Browning mit ihrem kleinen Sohn Robert), Antonio Donghi, Giorgio Morandi, Filippo De Pisis, Futuristen wie Giacomo Balla und Filippo Marinetti und die französische Malerin Elisabeth Chaplin. Skulpturen bilden auch einen Teil der Sammlung mit zum Beispiel Werken von Adriano Cecioni.

 

Das Museum des großherzoglichen Schatzes oder Silbermuseum

Das Museum des großherzoglichen Schatzes oder Silbermuseum nimmt seit 1861 25 Säle des linken Flügels des Palazzo Pitti ein. Der Kern der Sammlung wurde ursprünglich im Palazzo Medici in der Via Larga (heute Via Cavour) aufbewahrt, wo Cosimo der Ältere im 15. Jahrhundert eine reiche Sammlung von kostbaren Gegenständen begonnen hatte. Sein Sohn Piero und sein Enkel Lorenzo der Prächtige erweiterten diese später. Einige der sowohl historisch als auch künstlerisch kostbarsten Objekte sind die Vasen, die Lorenzo gehörten. Die gegenwärtige Anordnung des Museums konzentriert sich auf verschiedene Aspekte der großherzoglichen Sammlung und auf die Schönheit der Ausstellungsräume.

Eine geheime Treppe führt in den ersten Stock, ins Herz des Museumsschatzes: die Räume mit den Kameen und Juwelen, die Anna Maria Luisa gehörten. Sie war die letzte der Medici (frühes 18. Jahrhundert) und kaufte kostbare Juwelen in ganz Europa.

Die beiden folgenden Säle enthalten den berühmten Salzburger Schatz, der von Ferdinand III. von Lothringen nach seiner Rückkehr aus dem Exil, während der kurzen napoleonischen Periode, nach Florenz gebracht worden war.

Zum Silbermuseum gehören auch ­der Orient-Saal mit chinesischem und japanischem Porzellan. Im Erdgeschoss finden Sie auch die wertvolle Bernstein Sammlung und den Raum mit Kristallen und Halbedelsteinen.

Bemerkenswert ist der große Saal, der anlässlich der Hochzeit von Ferdinando II. de' Medici mit Vittoria della Rovere (1634) mit Fresken von Giovanni da San Giovanni (1592 – 1636) und seinen Helfern geschmückt worden war. Hier spielen opulente mythologische Allegorien und Referenzen auf viele Aspekte des kulturellen und politischen Lebens der Medici unter Lorenzo dem Prächtigen an.

 

Die Kostüm-Galerie - das Museum für Mode und Kostüm

Die Kostüm-Galerie befindet sich im Herzen des Palazzo Pitti, im kleinen Gebäude der „Meridiana” (Sonnenuhr). Es ist das erste staatliche Museum, das gänzlich dem Studium und der Erhaltung von Kostümen, Accessoires und Stoffen gewidmet ist.

Im Jahre 1983 von Kristen Aschengreen Piacenti gegründet, bewahrt die Kostüm-Galerie eine Sammlung von mehr als 6.000 Stücken aus verschiedenen Epochen. Zu ihr gehören originale Kleidungsstücke, Accessoires und Kostümen für das Theater und das Kino, alle von großem historischen Wert.

Die Kostüm-Galerie ist ein einzigartiges Museum, dessen Mittelpunkt die berühmte Medici-Sammlung ist. Diese gehört zu den weltweit ältesten Kleidungskollektionen und enthalt die Beisetzungskleidung, die von dem Großherzog der Toskana, Cosimo I, seiner Frau Eleonora von Toledo und ihrem Sohn Don Garzia getragen wurde. Alle sind im museumseigenen Restaurierungsatelier wiederhergestellt worden.

Zur Erhaltung der Kostüme müssen die Exponate in den 13 Ausstellungsräumen zwei Mal im Jahr gewechselt werden. Dieser ständige Wandel macht aus der Galerie eine lebendige Institution, die laufend mit neuen Ideen und Veranstaltungen belebt wird und es dem Publikum ermöglicht, in regelmäßigen Abständen „neue" Kostüme zu entdecken.

Ein Abschnitt der Galerie beherbergt die faszinierende Flora Wiechmann Savioli Sammlung, mit von der Künstlerin kreierten Schmuckstücken aus den Jahren 1958 bis 1968. Gefertigt aus Stahl, Silber und anderen „armen” Metallen, sind die Stücke alle handgearbeitet, mit einfachen, modernen und geometrischen Linien.

Ein besonderer Platz ist auch reserviert für zeitgenössische Kleidung, mit ausgewählten Stücken, welche die größten Protagonisten der internationalen Haute Couture sowie ­des Prêt-à-porter darstellt wie z. B. ­Worth, Poiret, Vionnet, Capucci, Missoni, Valentino, Pucci, Ferrè und Yves Saint Laurent, um nur einige zu nennen.

 

 

 

Schließung: Museum für Mode und Kostüm

Achtung: Das Museum für Mode und Kostüme des Palazzo Pitti ist von Dienstag, 13. November, bis Sonntag, 18. November, 2018 teilweise geöffnet (nur die ersten Korridorhallen 1-6 sind noch sichtbar) und schließt ab Montag, den 19. November 2018, vollständig bis zum 7. Januar 2019.

Preisdetails

Zeitplan

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