Caserta Palast

Caserta Palast

Ihre Eintrittskarte zum prachtvollen Italien des 18. Jahrhunderts.

Besuchen Sie das Versailles der Campania Region!

Der Caserta Palastkomplex, Versailles der Campania Region, war nicht nur Residenz der Bourbonenkönige des Königreichs Neapel und Sizilien, sondern umfasste auch eine Universität, die Ministerien, eine öffentliche Bibliothek, die Magistratur, ein großes Theater, ein Priesterseminar, und eine Kathedrale. Atemberaubende Architektur, herrliche Ausblicke, üppige Parks und Gärten - besuchen Sie das UNESCO-Weltkulturerbe der Nähe von Neapel!

Ihr Ticket gibt Ihnen Zugang zu den historischen Appartements, zur Ausstellung „Terrae Motus“, sowie zum Park und zum Englischen Garten.

Reservierungen müssen mindestens einen Tag im Voraus vorgenommen werden.

Öffnungszeiten:

Appartments: 8.30 bis 19 Uhr, letzter Einlass: 18.30 Uhr

Ausstellung: von 9 bis 18 Uhr (Führungen mit Museumsassistenten zu jeder Stunde)

Park und Garten:

Januar, Februar, November und Dezember: 8.30 Uhr bis 14.30 Uhr

März: 8.30 bis 16 Uhr

April: 8.30 bis 17 Uhr

Mai und September: 8.30 bis 17.30 Uhr

Juni, Juli und August: von 8.30 bis 18 Uhr

Oktober: 8.30 bis 16.30 Uhr

Der Englische Garten schließt eine Stunde vor dem letzten Einlass in den Park.

Der Caserta Palastkomplex ist Dienstags, am 1. Januar und am 25. Dezember geschlossen.

WICHTIGER HINWEIS: Der Besuchszeitpunkt, den Sie auf dem Bestellformular wählen, ist der von Ihnen bevorzugte. Das Museum oder die Sehenswürdigkeit wird den nächsten verfügbaren Besuchszeitpunkt automatisch bestätigen – dieser Zeitpunkt kann zu jeder Zeit innerhalb der Öffnungszeiten des von Ihnen gewählten Datums liegen, wenn der von Ihnen bevorzugte Zeitpunkt nicht mehr verfügbar sein sollte.

Gruppen mit 12 oder mehr Teilnehmern:

Seit dem Erlass des Ministeriums für Kultur (Ministero per i Beni e le Attività Culturali, 2007), müssen Gruppen mit 12 oder mehr Teilnehmern die sogennanten "Flüster-Audio" Geräte während ihrer Führungen verwenden. Die "Flüster-Audio" Geräte konnen an der Kasse gemietet werden. "Flüster-Audio" kostet €1,80 pro Person, zahlbar bei Abholung (€1,20 pro Schulgruppenmitglied, Fremdenführer aus der Campania erhalten "Flüster-Audio" Geräte kostenlos. Keine weiteren Ermäßigungen.).

STORNIERUNGEN: Sobald der Reservierung ein Bestätigungscode erteilt wurde, erstatten wir die Kosten für ungenutzte Tickets abzüglich einer Servicegebühr (Reservierungsgebühr und Online-Gebühr) bis zu 2 Tage vor dem Besuch. Keine Erstattung für eine Stornierung weniger als 48 Stunden vor dem Besuch, und bei Nichterscheinen.

Sparen Sie Zeit bei der Bestellung: Fügen Sie Ihrem Warenkorb Tickets für alle von Ihnen erwünschten Museen und Dienstleistungen zu, füllen Sie dann das Formular aus und senden Sie Ihre Bestellung.

BITTE BEACHTEN: Unmittelbar nach dem Absenden der Bestellung erhalten Sie eine E-mail mit der Zusammenfassung Ihrer Bestellung sowie eine zweite E-Mail zur Bestätigung Ihrer erfolgreichen Zahlung. Eine Bestätigung per E-Mail mit Links zu den Gutscheinen wird Ihnen einen Werktag nachdem Sie Ihre Bestellung aufgeben haben gesendet (Montagnachmittag für Bestellungen am Freitag und am Wochenende). Bitte stellen Sie sicher, dass Ihr Anti-Spam-Filter nicht die automatischen E-Mails von [email protected] blockiert.

Im Europa des 18. Jahrhunderts bildeten die herrschenden Klassen so etwas wie eine "einzige Nation", welche über (die damals noch stark bewegten) nationalen Grenzen reichte. Von Paris bis Sankt Petersburg, von Berlin bis Neapel, war Französisch die universelle Sprache der Aristokratie und der intellektuellen Klassen. Die breite Akzeptanz der Aufklärungsphilosophie, sowie die Kultivierung der Künste und die weit verbreitete Präsenz der Freimaurer im gesamten europäischen Kontinent, waren Zeichen dieser "einzigen Nation". Viele in dieser Zeit gebaute Paläste – Symbole der königlichen Schirmherrschaft und Pracht – überlebten die nachfolgenden Revolutionen, Kriege, und Vernachlässigung, und zählen so zu den greifbarsten Spuren dieser Zeit.

Nach dem Tod des Kaisers Karl VI. brach ein neuer Krieg aus, und Karl VII. von Neapel fand sich in der Notwendigkeit, eine neue Hauptstadt zu erbauen, die sich in sicherer Entfernung vom Meer, und gleichzeitig aber nicht zu weit von Neapel befände. Der am besten geeignet Grund für das Bauvorhaben schien am Fuße der Tifatini Berge zu liegen. Das Land war Eigentum der Grafen von Caserta, überzeugte Gegner der Bourbonen. Die Geister teilen sich über die Übergabe des Grundstückes – vielleicht wurde es erkauft, vielleicht aber auch beschlagnahmt.

Das durch den Architekten Luigi Vanvitelli erstellte Modell für den Palast von Caserta wurde durch das beispiellose Versailles, wo Karl der VII viel Zeit als Gast des französischen Hofes verbracht hatte, inspiriert. Neben den Wohnräumen für die königliche Familie umfasste Vanvitelli's Plan auch eine Universität, die Ministerien, eine öffentliche Bibliothek, die Magistratur, ein großes Theater, ein Priesterseminar, und eine Kathedrale. Nachdem er die Zustimmung von Papst Benedikt XIV. erhalten hatte, beauftragte Karl VII. Vanvitelli, Architekt des Petersdoms in Rom, mit dem Projekt.

Vanvitelli reichte seine Pläne für den Palast von Caserta als sechzehn Gravuren ein. Neben den vielen, schon genannten, Aspekten des Palastes, enthalten diese auch Pläne für die neue Stadt, die neben ihm entstehen sollte. Das Rückgrat des Projekts war die Gran Viale, eine großartige Allee, die Neapel mit dem großen Wasserfall, der aus den Hügeln von Briano sprudelt, verbinden sollte. Die Allee zwischen der neuen Hauptstadt und der weit (40km) entfernten Metropole sollte mit vom karolingischen Aquädukt abgeleiteten Bächen gesäumt werden – aber sie wurde nie realisiert.

Der San Leucio Hügel liegt im Nordosten des Palastes von Caserta. Das Belvedere Schloss von San Leucio, von welchem sich der Blick bis zum Meer erstreckt, wurde bereits in der Bestandsaufnahme der Vermögenswerte der Prinzessin Anna Acquaviva im Jahre 1635 beschrieben. Es handelt sich um eine wahre Burg, mit Fresken, Marmor, Arkaden, und mit Lorbeer und Zitrusfrüchten geschmückten Loggien. Die Gärten und Wälder, das umgebende Land, und die benachbarten Weinberge schließen auch Jagdgebiete ein.

König Karl VII. bestimmte das Gebiet der Wildschweinjagd, aber es war sein Nachfolger Ferdinand IV., der das Schicksal dieses Ortes, an dem er seine Kindheit verbracht hatte, bestimmte. Er fügte mehr Land hinzu und ordnete den Bau eines kleinen Gebäudes an, welches den Jägern einen Ort der Ruhe bieten sollte – die Vaccheria. Eine Seidenmanufaktur wurde später in diesem Gebäude eingerichtet, mit speziell aus dem Piedmont im Norden Italiens eingebrachten Handwerkern. Der Tod des Thronfolgers Karl Titus hier gab der königlichen Familie den Ansporn, das Gebäude aufzugeben, und die Aktivität und die Handwerker ins Belvedere Schloss zu verlegen.

Das "Collecini Projekt" - benannt nach dem Architekten, der bereits mit Vanvitelli für den Bau des Königspalastes zusammengearbeitet hatte – plante den Bau einer echten Industriestadt, "Ferdinandopoli". Ferdinandopoli sollte bestehen aus Fabriken, intensiv bewirtschafteten Ackerflächen, und Unterkünften für die Arbeiter, deren Leben sich um den großen Seidenumschlagplatz im Zentrum abspielen sollte. Aber die französisch Besetzung legte das ehrgeizige Projekt auf Eis, und aus San Leucio ist keine moderne Industriestadt geworden. Von den ursprünglichen Plänen wurden nur wenige Aspekte abgeschlossen - die Unterkünfte (eines der ersten Beispiele von Reihenhäusern), das Haus von San Silvestro, die Vaccheria, und das System des Straßennetzes.

Die Carditello Anlage entstammt dem Beschluss des König Karls, ein Gestüt in den Lehen des Grafen von Acerra zu etablieren. Erst während der Herrschaft seines Sohnes Ferdinand im Jahre 1787 wurde dem Architekten Collecini die Aufgabe, das Gebäude zu entwerfen, übertragen. Carditello sollte einer doppelten Funktion dienen – als königliches Jagdgut und als Hof. In Ferdinands Geist diente Carditello dazu, seine Unterstützung für die alten landwirtschaftlichen Methoden zu demonstrieren, während San Leucio das neue, von Ideen der Aufklärung abgeleitete, Modell der industriellen Entwicklung zum Nutzen der Menschen darstellte.

Vollpreis Tickets

Ermäßigungen:

  • Junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren
  • Verbeamtete Lehrer aus der Europäischen Union
Freier Eintritt:
  • EU-Bürger unter 18 und über 65. Kinder unter 12 Jahren müssen von einem Erwachsenen begleitet werden.
  • Arbeitende Fremdenführer mit gültiger, von den Behörden ausgestellter Lizenz.
  • Dolmetscher, die einen Reiseführer begleiten, mit gültiger, von den Behörden ausgestellter Lizenz.
  • Angestellte des italienischen Ministeriums für Kultur (Ministero per i Beni e Culturali Ambientali).
  • Mitglieder des International Council of Museums (ICOM).
  • Italienische und EU Schulklassen, die von ihren Lehrern geführt werden, mit Reservierung, und zum vom Museum festgelegten Zeitpunkt.
  • Hochschullehrer und Studierende der folgenden Disziplinen: Architektur, Kulturgüter Erhaltung, Erziehungswissenschaften und Literatur oder historische und archäologische Kurse der italienischen Universitäten und Akademien der bildenden Künste.

WARNUNG:Ohne Vorlage des ausgedruckten Gutscheins oder Ticket kann der Eintritt verweigert werden. Eine Kopie des Bestellformulars oder der Ausdruck der Bestätigungs-E-Mail gibt nicht das Recht, eingelassen zu werden. Es gibt keine Ausnahmen zu dieser Regel.
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