Führung durch die Gartenanlagen des Vatikans mit Eintritt zu den Vatikanischen Museen (Vatican Gardens)

Führung durch die Gartenanlagen des Vatikans mit Eintritt zu den Vatikanischen Museen (Vatican Gardens)

Machen Sie einen Spaziergang durch 2000 Jahre Geschichte - ein offizieller Vatikan-Führer wird Sie durch die natürliche und künstliche Schönheit geleiten!

Entdecken Sie die Oase hinter dem Vatikanpalast!

Machen Sie einen Spaziergang durch 2000 Jahre Geschichte! Unter der Leitung eines offiziellen Vatikan-Führers entdecken Sie neben der natürlichen Schönheit der ­Vatikanischen Gärten auch die interessanten Skulpturen und Brunnen, Grotten, eine Kolonie von Mönchssittichen, die Marconi Radiostation – und vieles mehr! Außerdem gibt Ihnen Ihr Ticket Zugang zu den Denkmälern und Kunstschätzen des Vatikans.

Nachdem Sie sich durch die Sicherheitskontrolle begeben haben, kommen Sie bitte zum Treffpunkt am "Guided Tours/Führungen"-Schalter, der sich geradeaus neben der kleinen Treppe auf der linken Seite befindet. Maximal 10 Personen pro Gruppe.

BITTE BEACHTEN SIE DIE FOLGENDEN INFORMATIONEN SORGFÄLTIG:

  • Reservierungen müssen mindestens 5 Tage vor dem Besuch getätigt werden.
  • WICHTIG: Die Vatikanischen Museen fordern die Namen und Geburtsdaten aller Teilnehmer in Ihrer Gruppe. Nachdem Sie die Buchung Ihrem Warenkorb hinzugefügt haben, geben Sie bitte die Namen und Geburtsdaten in das entsprechende Feld auf dem Bestellschein ein.
  • Ihre Reservierung garantiert Ihnen einen Platz auf der Warteliste, da das Museum den Besuch etwa zwei Monate vor dem gewünschten Datum bestätigt.
  • Kreditkartengebühr wird am Werktag nach der Reservierungsanfrage gebucht.
  • Mit Ihrer Reservierung können Sie die Vatikanischen Museen zu dem Zeitpunkt und am Datum, die auf dem Gutschein bestätigt sind, ohne Schlangestehen besuchen.
  • Zuspätkommenden wird der Zutritt nicht erlaubt. Wir empfehlen deshalb dringend, dass Sie sich 15 Minuten vor dem auf der Buchungsbestätigung angegeben Zeitpunkt am Treffpunkt einfinden.
  • Ihre Eintrittszeit kann aufgrund der großen Besucherzahl verzögert werden. WEEKEND in ITALY / Weekend a Firenze ist nicht für mögliche Verzögerungen, die durch die Vatikanischen Museen entstehen, verantwortlich.
  • Nachdem die Zahlung bestätigt ist, erhalten Sie eine E-Mail mit der Bestätigung der Buchung, den Gutschein mit dem Reservierungscode und die Tour-Informationen. Bitte drucken Sie den Gutschein aus, da Sie ihn am Tag Ihres Besuches vorzeigen müssen.
  • Ihre Reservierung wird durch den Strichcode auf dem Gutschein überprüft. Um in die Museen zu gelangen, werden Sie aufgefordert werden, den Gutschein zusammen mit einem gültigen Personalausweis vorzulegen.
  • Bei Verlust des Gutscheins wenden Sie sich bitte an den Kundendienst.
  • Ausstellungsräume, die zum Zeitpunkt des Besuchs geschlossen sind, werden am Eingang angezeigt.
  • Zugang zu den Vatikanischen Museen ist nur für Besucher mit respektvoller Kleidung erlaubt (keine nackten Arme oder Beine, keine kurzen Hosen oder Miniröcke).
  • Alle Buchungen, Daten und Zeiten können jederzeit von den Vatikanischen Museen aufgrund unvorhergesehener Aktivitäten des Papstes geändert oder storniert werden.
  • Nach allen Führungen kann der Besucher in den Vatikanischen Museen bleiben, bis die Museen geschlossen werden (18 Uhr).
  • Führungen gibt es in den folgenden Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Französisch, Russisch, Schwedisch und Portugiesisch.
  • Je nach Verfügbarkeit ist es möglich, das Datum und die Uhrzeit des Besuchs bis zu 3 Werktage vor dem Besuch zu ändern. Es ist nicht möglich, die Anzahl der Personen zu ändern, für die reserviert wurde.
  • Achtung: Für Besucher im Rollstuhl gibt es eine bestimmte Strecke, die aber nicht mit den Führungen kompatibel ist.


Sparen Sie Zeit bei der Bestellung: Fügen Sie Ihrem Warenkorb Tickets für alle von Ihnen erwünschten Museen und Dienstleistungen zu, füllen Sie dann das Formular aus und senden Sie Ihre Bestellung.


BITTE BEACHTEN: Unmittelbar nach dem Absenden der Bestellung erhalten Sie eine E-mail mit der Zusammenfassung Ihrer Bestellung sowie eine zweite E-Mail zur Bestätigung Ihrer erfolgreichen Zahlung. Eine Bestätigung per E-Mail mit Links zu den Gutscheinen wird Ihnen einen Werktag nachdem Sie Ihre Bestellung aufgeben haben gesendet (Montagnachmittag für Bestellungen am Freitag und am Wochenende). Bitte stellen Sie sicher, dass Ihr Anti-Spam-Filter nicht die automatischen E-Mails von [email protected] blockiert.


WICHTIGER HINWEIS: Der Besuchszeitpunkt, den Sie auf dem Bestellformular wählen, ist der von Ihnen bevorzugte. Das Museum oder die Sehenswürdigkeit wird den nächsten verfügbaren Besuchszeitpunkt automatisch bestätigen – dieser Zeitpunkt kann zu jeder Zeit innerhalb der Öffnungszeiten des von Ihnen gewählten Datums liegen, wenn der von Ihnen bevorzugte Zeitpunkt nicht mehr verfügbar sein sollte.

STORNIERUNGEN: Tickets können nicht storniert werden und sind nicht erstattbar.

ÖFFNUNGSZEITEN:

Von Montag bis Samstag

Die Kasse ist von 9.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Die Museen schließen um 18.00 Uhr.

Eintrittszeiten werden zum Zeitpunkt der Reservierung angegeben werden.

 

Die Vatikanischen Museen sind an folgenden Tagen geschlossen:

Sonntags (außer am letzten Sonntag eines jeden Monats, mit Ausnahme des Falles, dass Ostern, der 29. Juni, der 25. und 26. Dezember auf den letzten Sonntag des Monats fallen sollten)

1. und 6. Januar (Heilige Drei Könige)

11. Februar (Gedenktag der Lateranverträge)

19. März (St. Joseph), Ostersonntag und Ostermontag

1. Mai (Christi Himmelfahrt) und 22. Mai (Fronleichnam)

14. August (Vorabend zu Mariä Himmelfahrt) und 15. August (Mariä Himmelfahrt)

1. November (Allerheiligen)

8. Dezember (Mariä Empfängnis), 25. Dezember (Weihnachten) und 26. Dezember (St. Stephans-Tag)

Die Vatikanischen Gärten

Die Vatikanischen Gärten sind ein Ort der Ruhe und Meditation für die Päpste seit Papst Nikolaus III (Giovanni Gaetano Orsini, 1277-1280) im Jahre 1279 seine Residenz aus dem Lateranpalast zurück in den Vatikan verlegte. Innerhalb der neuen Mauern, die er zum Schutz seines Wohnsitzes hatte bauen lassen, pflanzte er Obstbäume, Rasen und einen Garten. Dieses Ereignis ist auf einer Steintafel verewigt, welche in der Sala dei Capitani im Palazzo dei Conservatori auf dem Kapitol in Rom zu sehen ist.

Die ersten Gärten des Vatikans lagen rund um den Hügel von Sant Egidio, dort, wo sich heute das „Palazzetto del Belvedere“ Gebäude und die Innenhöfe der Vatikanischen Museen befinden.

 

Piazza Santa Marta

Ihre Führung durch die Gärten beginnt an der Piazza Santa Marta, die unter Papst Pius XI (Achille Ratti, 1922-1939) entstand. Während Sie die herrliche Architekturlandschaft wahrnehmen, genießen Sie den Blick auf den zentralen Innenhof, seinen großen Brunnen und seine beiden großen Eichen, die zu perfekten Kuppelformen geschnitten sind.

Ausgehend von diesem Punkt beginnt der Aufstieg des Vatikanhügels. Der natürliche Hügel wurde erhöht mit großen Mengen Erde aus der Baugrube, die für die Apsis des Petersdoms gegraben worden war.

 

Das päpstliche Wappen

Während Sie den Hügel hinauf gehen, sehen Sie bald den Palazzo del Governatorato - das Gebäude, das die zentrale Verwaltung des Vatikanstaates beherbergt. Von der gepflasterten Treppe, die an der Vorderseite des Gebäudes hinaufführt, können Sie ein Paradebeispiel für figurative Heckenbeschneidung sehen – die Büsche sind in der Form des päpstlichen Wappens beschnitten!

Bemerkenswert ist, dass der permanente Teil dieses Wappens – mit der päpstlichen Tiara und dem Schlüssel des heiligen Petrus, Symbole der apostolischen Autorität – mit immergrünen Gewächsen wie z.B. Buchsbaum gepflanzt ist. Der variable Teil, den Symbolen jedes neuen Pontifikats gewidmet, ist mit einjährigen Pflanzen gestaltet. Sowohl die mehrjährigen als auch die einjährigen Pflanzen dieses figurativen Wappens sind ausgewählt worden, um das Farbschema des päpstlichen Wappens zu spiegeln.

 

Vatikan Bahnhof

Ihre Führung durch die Gärten geht dann weiter den Berg hinauf auf der linken Seite des Vatikan Bahnhofs. Dort können Sie einen Blick auf die herrliche Landschaft rund um die Fontana della Conchiglia („Muschel-Brunnen") genießen – der Brunnen befindet sich in der Mitte einer Buchsbaumhecken-Arabeske, die wiederum von Magnolien und Oleander umgeben ist, welche im Frühjahr und Sommer blühen.

 

Künstliche Felswand

An diesem Punkt geht Ihr Besuch weiter entlang der Via dell'Osservatorio oder Straße des Observatoriums. Nachdem sie an den imposanten australischen ­Bunya-Bunya Bäumen vorbeigegangen sind, deren charakteristisch große Kiefernzapfen einen Durchmesser von bis zu 30 Zentimetern erreichen können, erreichen Sie die künstliche Felswand.

Die zweihundert Meter lange Felswand wurde nach dem Abschluss der Lateranverträge geschaffen, um das Gelände des immer steiler werdenden Hanges zu befestigen. Ein Steingarten mit einer Vielzahl von Fettpflanzen ist dort geschaffen worden. Während seiner Blüte im Frühjahr und Sommer bietet er ein explosives Schauspiel verschiedenster Farben in starkem Gegensatz zum nackten Felsen. Unter den vielen Pflanzenarten, die auf diesen Felsen zuhause sind, gibt es eine Vielzahl von herrlichen Kakteen, Aloe und Agave.

 

Denkmal für St. Peter

Jenseits dieser Felsen, weiter oben am Hang, liegt das geographische Zentrum des Staates Vatikanstadt. Nicht weit davon entfernt steht ein Denkmal für St. Peter im Schatten der Basilika. Dieses Denkmal stand früher im Hof der Vatikanischen Museen und sollte ursprünglich auf Roms Janiculum Hügel zu stehen kommen, zum Gedenken an den Ersten Vatikanischen Konzil.

 

Gartenhäuschen

Neben dieser Statue befindet sich eines der wenigen noch erhaltenen, als Wohnraum für Zivilisten im Vatikan bestimmte Gebäude. Bekannt als „­Casina del Giardiniere“ oder Gartenhäuschen ist es die Residenz des Obergärtners. Seine Aufgabe ist es, die Arbeit der etwa siebenundzwanzig Gärtner, denen die Pflege des Parks auf täglicher Basis obliegt, zu beaufsichtigen.

 



Mater Ecclesiae-Kloster

Noch weiter oben auf dem Vatikanischen Hügel, neben den von Leo IV (847-855) im Jahre 847 zum Schutz vor den Sarazenen gebauten Mauern, kommen Sie zum Mater Ecclesiae-Kloster. Auf Wunsch des im Jahre 2005 verstorbenen Papstes Johannes Paul II, zogen hier Klausurschwestern ein, die sich täglich im Gebet für den Dienst des Papstes der Weltkirche befinden.

 

Das ­Äthiopische Kolleg

Der leichte Aufstieg bringt Sie nun auf die höchste Stufe der Gärten, wo sich das äthiopische Kolleg befindet. Von Magnolien und Araukarien umgeben, wurde das Gebäude von dem italienischen Architekten Giuseppe Momo entworfen auf Geheiß von Papst Pius XI, um Seminaristen aus Äthiopien einen Platz in Rom zu bieten, wo sie ihre kirchlichen Studien verfolgen konnten.

Neben dem Kolleg ist ein kleiner Garten, der seinen Namen von der Fontana dei Delfini (Brunnen der Delfine) nimmt. Er liegt reizend unter Oleander, Granatapfelbäumen und Bananenstauden. Die Fülle der Blumen und das dichte Blattwerk dort schaffen eine intime Ecke in scharfem Kontrast zu den steilen Rasenflächen in diesem Bereich der Gärten.

 

Lourdes-Grotte

Der Spaziergang geht weiter entlang einiger Steineichen zum höchsten Punkt der Vatikanischen Gärten. Auf 71 Metern über dem Meeresspiegel befindet sich hier auch das spirituelle Herz des Parks, die Lourdes-Grotte. Es handelt sich um eine exakte Nachbildung der Grotte von Massabielle in Lourdes die Papst Leo XIII (Vincenzo Gioacchino Pecci dei Conti, 1878-1903) im Jahre 1902 von der Französischen Regierung gestiftet wurde. Eine Statue der Jungfrau wird von einem hellgrünen Mantel aus amerikanischem Efeu gerahmt, über dem ursprünglichen Altar der Grotte, der Papst Johannes XXIII (Angelo Giuseppe Roncalli, 1958-1963) geschenkt worden war. Traditionell kommt Ende Mai der Papst hierher zum Gebet und grüßt die Gläubigen, die den Hügel in einem Fackelzug hinaufkommen.

 

Der italienische Garten

Von hier aus geht die Führung über die Viale Pio XI, die Allee, die diesem Papst aus dem Zwanzigsten Jahrhunderts gewidmet ist. Von einer kleinen Terrasse unter majestätischen Dattelpalmen haben Sie einen wunderbaren Blick auf den großen italienischen Garten mit seinen Buchsbaumhecken, die in regelmäßigen Zeitabständen zu runden Formen geschnitten werden und deren Anblick – wie von den Renaissance-Regeln der Heckenbeschneidungskunst diktiert – durch keine einzige Blüte „gestört“ wird.

 

Die Kolonie von Mönchssittichen

Auf Kieswegen geht es weiter durch ein Labyrinth aus Hecken, wo die vatikanische Kolonie der Mönchssittiche Sie erwartet. Diese bunten Vögel nisten seit Langem hier in den Zweigen der Zedern – und hin und wieder bricht ihre Kreischen die Stille des Parks.

 

Marconi Sendezentrum

Gleich neben dem italienischen Garten ist das Marconi Sendezentrum, dem bedeutenden Wissenschaftler gewidmet, der von hier aus am 12. Februar 1931 die erste Funkübertragung aus dem Vatikan sendete – eine Nachricht von Papst Pius XI. Es war der Beginn des „Radio Vaticana“ Senders.

 

Schrein der Heiligen Teresa von Lisieux

Entlang der leoninischen Mauern geht es weiter zu einem kleinen Schrein, der der Schutzpatronin der Vatikanischen Gärten, der heiligen Teresa von Lisieux, geweiht ist. Der Schrein befindet sich in der Mitte eines Palmenhains mit einer Vielzahl von Arten. Darunter ist eine Palme, die „Butia capitata“ benannt ist und duftende, süße orange Früchte hat. Auch die elegante Washington Palme und große Zwergpalm-Büsche, die einzige einheimische Palme der italienischen Halbinsel, gibt es hier zu sehen.

 

Jubiläumsglocke 2000

Ein wenig weiter befindet sich eine Lichtung namens „capanna cinese“ (d.h. chinesische Hütte), wo Sie die Glocke bewundern können, die zur Erinnerung an das große Jubiläum des Jahres 2000 gegossen wurde.

 

Johannes-Turm

Sie erreichen nun die Allee, wo Papst Pius XII (Eugenio Pacelli, 1939-1958) seinen täglichen Spaziergang genoss. Vier alte Olivenbäume wurden Papst Johannes Paul II (Karol Józef Wojtyła, 1920-2005) im Jubiläumsjahr 2000 gespendet und dort gepflanzt. Dieser Weg führt zum Johannes-Turm, der von Papst Johannes XXIII (Angelo Giuseppe Roncalli, 1881-1963) restauriert wurde und bei Gelegenheit verwendet wird, um besondere Gäste des Papstes zu beherbergen.

 

Hubschrauberlandeplatz

Bei Ihrem Gang entlang der Steineichen-Allee, die von hier bis zum Französisch Garten führt, wird Sie der starke Duft der Blumen und des Holzes des majestätischen Kampferbaums umwehen. Jenseits dieses Gartens liegt der Hubschrauberlandeplatz, der unter Papst Paul VI (Giovanni Battista Montini, 1963-1978) erbaut wurde. Seitdem nutzen ihn die Päpste regelmäßig, wenn sie auf ihre zahlreichen Pastoralreisen gehen.

Der Hubschrauberlandeplatz ist unter dem Schutz der Schwarzen Madonna von Tschenstochau platziert, von der eine Bronzedarstellung hier thront. Von hier aus können Sie den großen offenen Raum des Französisch Gartens bewundern, und einen Spaziergang entlang der roten Felspfade machen, die mit alten, mit dem päpstlichen Wappen geschmückten Terrakotta-Töpfen sowie mit herrlichen Azaleen gesäumt sind. Hier ist eine Wasserzisterne vergraben, die bis zu acht Millionen Liter Wasser für die Bewässerung, die vielen Brunnen und für den Brandschutz in den Gärten halten kann.

Um diesen Bereich stehen einige seltene Bäume. Dazu gehören eine australische Seideneiche, zwei sehr große Exemplare eines ­Urweltmammutbaumes, ein vom Staat Israel gespendeter Olivenbaum (um die Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit dem Heiligen Stuhl zu markieren), und eine Vielzahl von anderen Bäumen, die im Laufe der Jahre von verschiedenen Delegationen geschenkt worden sind.

 

Gärten der Palazzina di Leone XIII

Ihre Führung geht weiter in Richtung des Gebäudes, das unter dem Namen Palazzina Leone XIII bekannt ist, da es zu Ehren des letzten Papstes des 19. Jahrhunderts, Leo XIII erbaut wurde. Zwei große Springbrunnen („Fontane delle Sirene“) plätschern inmitten stark duftender Sternjasmin Sträucher im Zentrum eines mit Eibenhecken gefüllten Gartens. Hier, inmitten von Bögen und Spalieren voller Kletterrosen steht ein rot blühender Korallenbaum. Er ist der letzte Baum eines exotischen Gartens, den Papst Leo am Ende des Pontifikats pflanzen ließ.

 

Heiligtum der Madonna della Guardia

An dieser Stelle setzt sich Ihr Besuch bergab fort, über das Heiligtum der Madonna della Guardia, das den Bewohnern von Genua von ihrem Landsmann Papst Benedikt XV (Giacomo della Chiesa, 1914-1922) gestiftet wurde.

Hier betreten Sie ein Waldstück, ­das nahezu zwei Hektar bedeckt mit seiner fast ausschließlich spontanen Vegetation. Zu den wunderbaren Bäumen, die dem Besucher im Sommer Schatten und im Herbst spektakuläre Farben bieten, gehören Stieleichen, Zerreichen, Flaumeichen, Hainbuchen und Roteichen.

 

Brunnen noch und nöcher

Wählen Sie einen der scheinbar unzähligen Wege, die zu Dutzenden von Brunnen führen – darunter die Fontana del Laghetto (Brunnen des kleinen Sees), Fontana della Vela (Brunnen des Segels), Fontana delle Aquile (Brunnen der Adler), Fontana della Croce Greca (Brunnen des griechischen Kreuzes), Fontana del Candelabro (Kandelaber-Brunnen), Fontana della Capanna cinese (Brunnen der chinesischen Hütte), Fontana dei Rospi (Brunnen der Kröten), Fontana dei cinque Zampilli (Brunnen der fünf Fontänen). Insgesamt sind es 97 Brunnen, zu denen auch der majestätische, historische Brunnen des Adlers (Fontana dell'Aquilone) gehört, von Giovanni Vasanzio auf Wunsch von Papst Paul V (Camillo Borghese, 1605-1621) entworfen. Die enormen Wassermassen, die hier während des Sommers sprudeln, bieten den Besuchern eine willkommene Abwechslung von der Hitze.

 

Die Casina di Pio IV

Nach Ihrem Waldspaziergang ist Ihre Führung fast vorbei. Allerdings steht Ihnen noch der älteste Teil der Vatikanischen Gärten bevor - der ursprüngliche, im Jahre 1279 von Papst Nikolaus III angelegte Garten.

Dort erwartet Sie die atemberaubende Casina Pio IV, eine Villa, die nach dem Papst, der sie im Jahre 1558 fertigstellen ließ benannt ist - Papst Pius IV (Giovanni Angelo De 'Medici, 1559-1565). Der ursprüngliche Auftrag war von seinem Vorgänger, Papst Paul IV (Gian Pietro Carafa, 1555-1559) gegeben worden. Zunächst war die Villa Sommerresidenz und Jagdschloss in einer Zeit, in der die Vatikanischen Garten noch einen reichhaltigen Wildbestand aufweisen konnten.

Interessanterweise gab der ursprüngliche Bereich der Vatikanischen Gärten vor der Casina Pio IV im Jahr 1288 den Anstoß zu den ersten Überlegungen für ein systematisches botanisches Projekt in Italien. Wir verdanken diese Entwicklung dem Arzt von Papst Nikolaus IV (Girolamo Masci, 1288-1292), Simone da Genova, der nicht nur einen medizinischen Kräutergarten für den Papst anlegte, sondern auch Namen und Eigenschaften der Heilpflanzen systematisch klassifizierte.

 

Päpstliche Akademie der Wissenschaften

Heute existiert der Kräutergarten nicht mehr; an seiner Stelle stehen Jahrhunderte alte Atlas-Zedern und riesige Küstenmammutbäume. Die Casina Pio IV ist der Sitz der Päpstlichen Akademien der Wissenschaften und Sozialwissenschaften.

 

Brunnen des Sakraments

Ihr Besuch der Vatikanischen Gärten endet mit dem Blick auf drei weitere Brunnen: Peschiera (Fischteich), Giardino Quadrato (­Quadratischer Garten) und Sacramento (Sakrament).

 

 

Nach Ihrer Führung durch die Vatikanischen Gärten haben Sie Zugang zu den Vatikanischen Museen, die Sie bis Torschluss genießen können (ohne Führer):

Die Vatikanischen Museen sind der größte, reichste und vielleicht umfassendste Museumskomplex der Welt. Viele Schätze der Geschichte der Stadt sind hier, von sowohl klassischen als auch späteren Zeiten, und viele der besten Künstler der Renaissance waren in den Diensten des Papstes.

Der Vatikan-Palast beherbergt Museen zu den unterschiedlichsten Themen: Sammlungen klassischer Bildhauerkunst, Malerei der Renaissance, etruskische und ägyptische Artefakte, ganz abgesehen von der Einrichtung und Dekoration des Palastes selbst.

Zu den ­Vatikanischen Museen gehören: Das ­Ägyptische Museum, das ­Chiaramonti Museum, das Museum der Päpste Clemens XIV und Pius VII, das ­Gregorianische Museum der etruskischen Kunst, das Antiquarium ­Romanum, die Vasensammlung, der Biga Saal (Saal des Streitwagens), die Galerien der Kandelaber, der Wandteppiche und der Landkarten, das Appartement von St. Pius V, der ­Sobieski Saal, der Saal der Unbefleckten Empfängnis, die Stanzen des Raffael, die Sammlung zeitgenössischer Kunst, die Sixtinische Kapelle, die ­Apostolische Bibliothek, die ­Vatikanische Pinakothek, das Museum „­Gregoriano Profano“, das ­Christliche Museum, das ­Ethnologische Museum sowie Kostüme, Waffen, päpstliche Kutschen.

Einer der zu Recht berühmtesten Teile des Vatikans ist die Sixtinische Kapelle. Dort ­werden noch heute das Konklave für die Wahl der Päpste und andere feierliche päpstliche Zeremonien abgehalten. Die Decke sowie die Wand über dem Altar tragen die herrlichen Fresken von Michelangelo. Papst Julius II beauftragte den Florentiner Meister mit der Bemalung der Decke zwischen 1508 und 1512. Viel später, 1537-1541, wurde Michelangelo erneut nach Rom gerufen, um ein Fresko zu schaffen, das den Kurs der westlichen Kunst ändern würde - das Jüngste Gericht an der Wand über dem Altar.

Zwischen 1475 und 1481 von Giovannino de Dolci erbaut nach dem architektonischen Entwurf von Baccio Pontelli, nimmt die Kapelle ihren Namen von Papst Sixtus IV, der sie in Auftrag gegeben hatte. Dieser große rechteckige Raum mit einem Tonnengewölbe wird in zwei ungleiche Teile von einer Marmor-Trennwand (Transenna) unterteilt. Die Transenna wurden von Mino da Fiesole und anderen Künstlern errichtet und gestaltet.

Nur Vollpreis-Tickets.

Freier Eintritt für Kinder unter 6 Jahren. Sie brauchen Kinder unter 6 Jahren bei der Buchung nicht zu berücksichtigen.

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