Private Führung Rom der Kaiserzeit

Private Führung Rom der Kaiserzeit

Das imperiale Rom entdecken – mit einem Experten in Geschichte, Kunstgeschichte, Archäologie oder Architektur.

Ihre persönliche Einführung in das kaiserliche Rom!

Entdecken Sie das Rom des Kaiserreiches – mit Ihrem privaten, erfahrenen Führer. Ihr zweistündiger Rundgang wird Sie eingehend mit Roms faszinierender imperialer Vergangenheit bekannt machen. Ihre Route schließt Piazza del Campidoglio, das Forum Romanum, das Kolosseum und den ­Konstantinsbogen ein.

Ihre Führung wird von einem Experten in Geschichte oder Kunstgeschichte, Archäologie oder Architektur, der ihnen die Reichtümer des kaiserlichen Roms nahe bringen wird, geleitet.

 

> Führung auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch oder Portugiesisch - mit vielen weiteren Sprachen auf Anfrage

> ­Die Führung beginnt an der Piazza del Campidoglio auf dem Kapitol im Zentrum von Rom

> Dauer: 2 Stunden

> Führung stündlich von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr, von Dienstag bis Sonntag

> Führung muss mindestens 2 Wochen im Voraus reserviert ­werden

 

STORNIERUNGEN:

  • Kostenlose Stornierung: Stornierungen müssen bis 8 Tage vor dem Termin der Führung mitgeteilt werden.
  • Bei Stornierungen 8-2 Tage vor dem Termin werden 10% der Gesamtgebühr als Bearbeitungskosten verlangt.
  • Keine Erstattung für Stornierungen weniger als 2 Tage vor Ihrem Besuch möglich.
  • Keine Rückerstattungen sind für Zuspätkommen möglich, oder für den Fall, dass Teilnehmer den Kontakt mit ihrer Gruppe verlieren oder den Besuch nicht abschließen.
  • Im Falle der Stornierung einer Führung durch den Reiseveranstalter aus Gründen höherer Gewalt wird Kunden nur der für die Führung gezahlte Betrag zurückerstattet. Veranstalter haftet nicht für zusätzliche Kosten in Verbindung mit der Kostenerstattung.

 

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Eine Legende besagt, dass der schlammige Zustand des Kapitol-Hügels während des Besuches von Kaiser Karl V. im Jahre 1536 Papst Paul III (einem Farnese) so peinlich war, dass er Michelangelo umgehend damit beauftragte, Pläne für die Pflasterung der Piazza und für die Renovierung der Fassaden des Konservatorenpalastes und des Senatorenpalastes zu entwerfen.

Michelangelo schlug vor, den Palazzo Nuovo hinzuzufügen, um einen trapezförmigen Platz zu bilden, geschmückt mit klassischen Skulpturen, die ihrer Relevanz für Rom wegen gewählt werden sollten. Bauarbeiten begannen im Jahre 1546, gingen aber so langsam voran, dass Michelangelo nur mehr den Bau der Doppeltreppe am Eingang des Senatorenpalastes überwachen konnte. Der Platz wurde im 17. Jahrhundert vollendet, hauptsächlich nach Michelangelos ursprünglichem Entwurf. Die monumentalen, zwei Stockwerke hohen Pilaster und die mit Statuen versetzten Balustraden verbinden die Gebäude thematisch. In der Mitte des Platzes, der nach Westen in Richtung Petersdom blickt, steht eine Replik der Statue des Marcus Aurelius, dessen Original sich im Palazzo Nuovo befindet.

Das Forum Romanum war das Zentrum von Politik, Wirtschaft und Justizleben im antiken Rom. Die größten Gebäude waren die Basiliken, wo Rechtsfragen geklärt wurden. Nach Angaben des Dramatikers Plautus wimmelte der Bereich mit „Anwälten und Prozessparteien, Bankern und Agenten, Händlern, Huren und Taugenichtsen, die nur auf einen Geheimtipp von den Reichen warteten."

Da die Bevölkerung Roms enorm wuchs, wurde das Forum bald zu klein. Julius Caesar ließ ein neues im Jahre 46 v. Chr. bauen und setzte so einen Präzedenzfall, der von nachfolgenden Kaisern von Augustus bis Trajan nachgeahmt wurde. Neben dem kaiserlichen Forum Romanum ließen die Kaiser auch Triumphbögen für sich selbst errichten, und östlich des Forums ließ Vespasian das Unterhaltungszentrum der Römer entstehen – das Kolosseum. Das Tal des Forums folgte dem Lauf eines Baches namens Velabrum, der mäandernd Ufer aus vulkanischem Tuffstein zwischen den Hügeln des Kapitols und des Palatins in Richtung des Tibers ausgehöhlt hatte.

„Forum“ war der Name, den die Römer dem zentralen Platz der städtischen Siedlung gaben – der geschäftige, überfüllte Platz war in vieler Hinsicht ähnlich dem pulsierenden Zentrum einer modernen Stadt. Hier strömten die Massen zu den Sitzungen der Redner, besuchten Strafverfahren und ­diskutierten die Innenpolitik und die neuesten militärischen Kampagnen, kommentierten die Spiele oder veranstalteten einfach nur Wettrennen (eine bei den Römern besonders beliebte Aktivität).

Um das Forum drängten sich Märkte, Geschäfte und Tavernen. Man konnte dort auch die typischen „Thermopolia“ finden, das antik-römische Äquivalent der heutigen Fast-Food-Restaurants. Kurz gesagt, das Forum war Herz und Seele des Stadtlebens.

Zu Caesars Zeit, als Rom Hauptstadt und Symbol des Kaiserreiches wurde, wurde das Forum zu einem Ort für Feierlichkeiten. Ein atemberaubender Panoramablick auf das gesamte Forum-Gelände erwartet Sie von den herrlichen Terrassen des Campidoglio. Von hier aus sehen Sie die imposanten Ruinen der Basilika Emilia – die einzige verbleibende republikanische Basilika – ebenso wie die Kurie, die einst der Sitz des Senats war. In der Nähe finden Sie auch einen Weinstock, einen Feigenbaum und einen Olivenbaum - drei Bäume, die von Plinius dem Älteren zitiert und kürzlich neu gepflanzt wurden.

Der eigentliche Name des Kolosseums ist „Amphitheatrum Flavium“ – warum nennt die Welt es also „Kolosseum"? Der Name scheint von der riesigen Statue des Kaisers Nero zu stammen – einem 35 Meter hohen Koloss, der sich einst neben dem Amphitheatereingang befand, aber zerstört wurde.

Modernen Sportstadien nicht unähnlich gab das Kolosseum den Zuschauern effizienten Schutz vor Sonne und Regen dank seiner genialen Dachbedeckung, dem „Velarium". Es handelte sich um ein Leinensegel, das durch ein System von Seilen, Winden und Holzstangen an der Oberseite der Außenwand aufgehängt war. Hundert Matrosen der kaiserlichen Flotte waren notwendig, um es in perfekter Synchronität zu bewegen, vom rhythmischen Schlagen einer Trommel begleitet.

Nach dem Niedergang des Römischen Reiches fiel das Kolosseum in Vergessenheit. Ab dem 6. Jahrhundert waren in seinen Wänden Bruderschaften, Krankenhäuser, Einsiedler, und sogar ein Friedhof untergebracht. Ab dem Mittelalter begann das Kolosseum als eines der berühmtesten Bauwerke Roms und der Welt bekannt zu werden. Heute zieht es über 4 Millionen Besucher pro Jahr an!

Der Konstantinsbogen ist im Jahre 315 errichtet worden, um den Sieg Kaiser Konstantins über seinen Widersacher Maxentius im Jahre 312 zu feiern. Konstantin behauptete, er verdanke seinen Sieg einer Vision von Christus, aber der Triumphbogen hat nichts Christliches – tatsächlich waren die meisten der Medaillons, Reliefs und Statuen von früheren Denkmälern geplündert worden. Der Bogen zeigt Statuen von Dakern, die von Trajans Forum genommen worden waren, sowie Reliefs von Marcus Aurelius, darunter eines, auf dem er Brot an die Armen verteilt. Innerhalb des Bogens sind Reliefs von Trajans Sieg über die Daker. Diese wurden wahrscheinlich durch den Künstler erstellt, der auch die Trajanssäule schuf.

Preis (pro Gruppe): 224,66 €

 

Bitte beachten Sie:

  • Dies ist eine private, geführte Tour, für Gruppen von 1 bis 20 Personen.
  • Die Tour wird speziell für Sie und Ihre Gruppe organisiert.
  • Die Kosten für die Führung werden unter den Teilnehmern Ihrer Gruppe geteilt.
  • Achtung: Zusätzliche Preise für Eintrittskarten zu den besuchten Museen / Sehenswürdigkeiten werden in Ihrem Endpreis enthalten sein.

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