Königlicher Palast Neapel

Expresszugang: Besuchen Sie den Königspalast, der während dreier Jahrhunderte Sitz der Monarchie Italiens in Neapel war.

Übersicht

Entdecken Sie die glorreiche Vergangenheit Neapels und Italiens - versäumen Sie nicht, den Königspalast im Herzen der Stadt zu besichtigen! Wer Neapel vom Meer gesehen hat, erkennt das markante Gebäude: Die spektakuläre lange rosa und graue Fassade mit den hängenden Gärten ist schon von Weitem gut zu erkennen.

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WICHTIGER HINWEIS: Das Museum oder die Sehenswürdigkeit wird den nächsten verfügbaren Besuchszeitpunkt automatisch bestätigen – dieser Zeitpunkt kann zu jeder Zeit innerhalb der Öffnungszeiten des von Ihnen gewählten Datums liegen, wenn der von Ihnen bevorzugte Zeitpunkt nicht mehr verfügbar sein sollte.

Öffnungszeiten

Donnerstag bis Dienstag von 09.00 bis 20.00 Uhr.

Der Palast ist mittwochs, sowie am 1. Januar und 25. Dezember geschlossen.

Die Kasse schließt eine Stunde vor dem Museum.

Reservierungen müssen mindestens einen (1) Tag im Voraus vorgenommen werden.

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STORNIERUNGEN

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Königlicher Palast Neapel (Palazzo Reale)

Wer Neapel vom Meer gesehen hat, erkennt das markante Palastgebäude: Die spektakuläre lange rosa und graue Fassade mit den hängenden Gärten ist schon von Weitem gut zu erkennen.

Zu beginn des 17. Jahrhunderts beschlossen die spanischen Vizekönige von Neapel eine moderne Residenz für sich zu bauen - eine Residenz, die auch des Königs von Spanien würdig sei bei dessen gelegentlichen Besuchen. Die offenen Kolonnaden und Loggien waren etwas ganz anderes als die Burgen der Könige von Anjou und Aragon.

Der für das Schloss ausgewählte Standort befand sich neben dem Castel Nuovo am Ende der Via Toledo, in der neuen Wohngegend von Chiaia, südwestlich der Altstadt von Neapel. Noch heute gehört der Palastplatz, die Piazza Plebiscito, zu den Verwaltungszentren des Staates in Neapel. Sowohl die Kommandantur des Militärs für Süditalien als auch der Sitz der Provinzverwaltung haben beide ihren Sitz hier.

Der Vizekönig Ferdinand Ruiz de Castro, Graf von Lemos, und die Vizekönigin Caterina Zonica de Castro beauftragten Domenico Fontana, einen Palast im Stil der späten Renaissance zu entwerfen und zu bauen. Der Architekt hatte dieses Modell schon in Rom geschaffen, im Auftrag von Papst Sixtus V.

Die Fassade wurde mit Backstein und schwarzem Stein von Piperno gebaut. Die Größe zeigt die manieristischen Tendenzen der Zeit, während sein dekorativer Stil an die antiken römischen Gebäude erinnert, mit Granitsäulen, lateinischen Inschriften, dorischen, ionischen und korinthischen Säulen und Giebeln.

Das Innere des Palastes organisiert sich um den quadratischen Hof, der wiederum von einer Kolonnade aus Piperno Stein umgeben ist. Über dieser Kolonnade befindet sich eine Loggia, eine überdachte Galerie, die alle Räume miteinander verbindet. Bereits im ursprünglichen Entwurf von Fontana anwesend und ebenfalls in den nachfolgenden Erweiterungen durch Sanfelice, Vanvitelli, Fuga und Gaetano Genovese, sind zwei rechteckige Innenhöfe - das Belvedere und der Kutschhof - die beide mit dem Ehrenhof verbunden sind. Sie schaffen einen interessanten visuellen Effekt, der eine sich scheinbar ins unendliche fortsetzende Perspektive schafft.

Im Norden liegt der malerische Garten, der von dem Botaniker Denhart 1841 entworfen und im Laufe wichtiger Restaurierungsarbeiten während des 19. Jahrhunderts ausgeführt worden war. Die verschiedenen Grüntöne von Magnolien, Eichen und seltenen Pflanzen bilden einen Kontrast zu den exotischen Palmen, die in jüngerer Zeit hinzugefügt wurden.

Der Garten und die gesamte nordöstliche Fassade des Palastes mit dem königlichen Theater San Carlo und die Ställe sind umgeben von einem Eisengitter aus dem 19. Jahrhundert. Der Eingang zur ehemaligen Manege ist geprägt durch die beiden Pferdedresseure, Metallskulpturen von Clodt von Jurgenburg, ein Geschenk des Zars von Russland für König Ferdinand II von Bourbon im Jahre 1846. Diese Skulpturen bilden einen Verbindung mit St. Petersburg, da sie Repliken von zwei Skulpturen auf einer Brücke über die Newa sind.

Die Promenade mit Blick auf den Vesuv ist durch eine gewölbte Brücke, die von den Vizekönigen erbaut wurde, mit den Bastionen des Maschio Angioino Schlosses verbunden und erinnert an die alte Verbindung zwischen dem Schloss der Festung mit dem Artilleriearsenal.

Während der Anfangsphase der Produktion befand sich die Porzellanmanufaktur Capodimonte in einem Pavillon in der Nähe. Der Palastkomplex wurde für Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem höfischen Leben genutzt - die königliche Druckerei, die königliche Gobelinmanufaktur (die später nach San Carlo alle Mortelle verlegt wurde), die Pfalz-Akademie des siebzehnten Jahrhunderts, die königliche Kapelle, die Hofpolsterei, die militärische Wache, das Amt der Hausverwaltung und die Unterkünfte der Bediensteten.

Der Palast war Sitz der Monarchie Italiens während dreier Jahrhunderte, von 1600 bis 1946 - beginnend mit den spanischen und österreichischen Vizekönigen, gefolgt von den Bourbonen und endend mit dem königlichen Haus Savoyen. Der Palast beherbergt das Museum der königlichen Wohnungen und die Nationalbibliothek seit 1919.

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